SZ-Magazin: Frau Eichhorn, warum geraten so viele Beziehungen in der Lebensmitte, im Alter zwischen 40 und 60, ins Wanken?Kathryn Eichhorn: Wir wissen, wie man sich verliebt. Wir wissen, wie man eine Beziehung beginnt. Aber wir wissen kaum, wie man sie weiterentwickelt, jenseits von Kindern, Haus und Hund. Und plötzlich taucht eine Frage auf, die niemand eingeplant hatte: Wer sind wir eigentlich jenseits unserer Funktionen und Rollen? Die Paare haben gemeinsam etwas aufgebaut, organisiert, getragen. Sie waren ein gutes Team und möchten einerseits zusammenbleiben, halten sich aber andererseits nicht mehr aus. Beziehungen scheitern dann nicht am Mangel. Sie scheitern daran, dass wir nicht gelernt haben, sie weiterzuentwickeln.
Beziehungen in der Lebensmitte: Ursachen für Krisen in Partnerschaften
Wenn die Kinder aus dem Haus sind, geraten viele Ehen in die Krise. Eine Therapeutin gibt Tipps, wie Paare in der Lebensmitte glücklich bleiben












