Er hat die Ökonomie vermenschlicht und das Fach an der Uni Zürich an die Spitze geführt. Jetzt sagt Ernst Fehr: «Ich sorge mich um die Resilienz der Demokratie»Der im deutschsprachigen Raum meistzitierte Ökonom vermittelt eine positive Botschaft: Der Mensch ist kein reiner Egoist. Damit hat er das Weltbild seiner Zunft revolutioniert.14.06.2026, 05.30 Uhr10 Leseminuten«Die meisten Leute haben eine Aversion gegen Ungleichheit», sagt Ernst Fehr. Sie sind sogar bereit, einen Franken auszugeben, um zwei Franken eines Reichen zu vernichten.Dominic Nahr / NZZErnst Fehr war nie daran interessiert, den herrschenden Konsens zu bestätigen. Als in den achtziger und neunziger Jahren die Volkswirte das Modell des vollständig rationalen Homo oeconomicus verfeinerten, zeigte er mit experimentellen Studien, dass menschliches Verhalten oft von anderen Motiven geprägt ist. Seine Arbeiten trugen wesentlich zur Entstehung der Verhaltensökonomie bei. Der in Vorarlberg aufgewachsene, an der Universität Zürich lehrende österreichisch-schweizerische Doppelbürger ist heute der meistzitierte Ökonom im deutschsprachigen Raum. Von der führenden Standesorganisation American Economic Association wurde er 2017 zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt. Seit Jahren wird der mehrfach ausgezeichnete Wissenschafter auch als Anwärter auf den Nobelpreis gehandelt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Fehr, der immer wieder auch in den USA forschte und lehrte, hat Rufe an internationale Spitzenuniversitäten wie Princeton und Berkeley abgelehnt. Stattdessen trieb er die Transformation der einst traditionellen volkswirtschaftlichen Abteilung in das Department of Economics an der Universität Zürich voran. Es gehört heute zu den weltweit führenden Institutionen der Ökonomie. Stark dazu beigetragen hat die von Fehr gegründete Excellence Foundation Zürich. Sie vermochte nicht nur die UBS von einer Grossspende zu überzeugen, sondern brachte zahlreiche weitere Geldgeber dazu, Zürich im internationalen Wettbewerb um Spitzenkräfte und wissenschaftliche Exzellenz zu stärken. Fehr wirkt heute unter anderem als Chairman des UBS International Center of Economics in Society.Zu Fehrs 70. Geburtstag veranstaltet die Uni Zürich kommende Woche eine Konferenz, zu der fünf Nobelpreisträger und führende Wissenschafter aus aller Welt anreisen. Fehr hat alle Referierenden gebeten, die aus ihrer Sicht wichtigsten offenen Forschungsfragen zu skizzieren. Auch der Jubilar selbst zeigt sich weiterhin neugierig und richtet seinen Blick am liebsten nach vorne, wie er im Gespräch beweist.Herr Fehr, kein anderer Ökonom im deutschsprachigen Raum wird so oft zitiert wie Sie. Welchen Nerv der Zeit haben Sie mit Ihrer Arbeit getroffen?Mich haben immer grundlegende Fragen interessiert. Ein zentrales Problem der Ökonomie ist das Menschenbild des Homo oeconomicus – die Annahme, dass Menschen komplett eigennützig handeln. Viele Ökonomen wussten zwar, dass das nicht die ganze Wahrheit ist, sie haben aber dieses Bild verinnerlicht. Die wissenschaftlichen Befunde zeigen jedoch, dass Menschen auch von Fairness, Gerechtigkeit und dem Wohl anderer motiviert werden.Können Sie ein Beispiel nennen?Wenn ich am Zürcher Hauptbahnhof nach dem Weg frage, findet sich immer eine Person, die mir hilft. Diese Person opfert eine Minute ihres Lebens, nimmt Kosten auf sich, obwohl sie persönlich nicht davon profitiert. Das zeigt: Menschen helfen einander ständig, oft ohne direkten Vorteil. Das mag selbstverständlich klingen. Doch die spannende Frage ist, wie man das wissenschaftlich nachweist. Ökonomen erklärten selbstloses Verhalten meist mit Eigeninteresse, etwa dem Wunsch, einen guten Eindruck auf andere zu machen. Unsere Forschung zeigt jedoch, dass Menschen selbst in Situationen häufig fair und anständig handeln, in denen ihnen kein persönlicher Nutzen entsteht.Wie haben Ihre Kollegen anfänglich auf Ihre Arbeit reagiert?Als ich noch Assistent war, hiess es: Das ist doch dieser Forscher, der den Menschen verrückte Präferenzen unterstellt.Sie wurden belächelt.Ja, ich wurde nicht ganz ernst genommen. Denn die Kritik am Homo oeconomicus hat weitreichende Folgen für das ökonomische Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft. Wenn Menschen anders motiviert sind als angenommen, dann versteht man auch die Welt nicht richtig.Wie kann es sein, dass die Wirtschaftswissenschaft dies so lange ignorierte?Lange wurden Hilfsbereitschaft und Engagement vor allem mit Reputation oder langfristigem Eigennutz begründet. Solche Motive mögen eine Rolle spielen. Mein Argument ist jedoch, dass auch altruistische Motive wichtig sind. Milliardäre wie Warren Buffett oder Bill Gates haben riesige Summen an Stiftungen weggegeben.Vielleicht erkaufen sie damit sozialen Frieden. Spenden als Preis, um in Ruhe gelassen zu werden.Es findet sich immer ein eigennütziger Grund. Dieses Problem konnten wir nur lösen, indem wir im Labor Experimente durchgeführt haben, bei denen sämtliche Eigennutzmotive radikal ausgeschlossen wurden: keine Zukunftsbeziehungen, anonyme Interaktion, und das Gegenüber wusste nicht, dass man ihm etwas Gutes tat. Selbst unter diesen Bedingungen zeigte sich ein altruistisches Verhalten.Welche konkreten Folgen hat das?Wenn alle Leute komplett egoistisch wären, müsste man eigentlich hinter jeden Bürger einen Polizisten stellen. Denn es gibt zahllose Situationen, in denen man durch illegales Tun seinen Nutzen erhöhen kann. Dass Menschen freiwillig kooperieren, entlastet Firmen, Familien und auch den Staat, etwa in der Rechtsdurchsetzung. Vieles funktioniert, weil soziale Normen eingehalten werden – und nicht, weil ständig kontrolliert werden muss. In einer Welt voller Egoisten wäre viel mehr Staat nötig, um eine soziale Ordnung durchsetzen zu können.Ihre Experimente zeigen aber auch, dass es reine Egoisten gibt.Ja, diese sind aber in der Minderheit. Die meisten Leute haben eine Aversion gegen Ungleichheit. Sie leiden, wenn die Ergebnisse zwischen ihnen und den anderen zu ungleich verteilt sind.Es heisst oft, die Gesellschaft sei egoistischer geworden, die Bereitschaft sinke, sich fürs Gemeinwohl einzusetzen. Stimmt das?Ich bin misstrauisch gegenüber solchen pauschalen Aussagen. Wenn man die Menschen richtig anspricht und die Wünschbarkeit von öffentlichen Gütern klar kommuniziert, führt dies durchaus zu Kooperation und Fairness. Wichtig ist, dass die Menschen den Institutionen vertrauen, also den Spielregeln einer Gesellschaft.Diesen Sonntag stimmt die Schweiz über die 10-Millionen-Initiative ab. Regierung, Parlament und fast alle Parteien lehnen sie ab. Dennoch stellt sich rund die Hälfte der Bevölkerung dahinter. Spiegelt sich darin ein erodierendes Vertrauen in die Eliten und Institutionen des Landes?Ich habe mich mit dieser Frage nicht im Detail beschäftigt. Was sich in westlichen Demokratien aber beobachten lässt, ist der Vormarsch populistischer Parteien und die Erosion etablierter Parteien. Das lässt sich nicht wegleugnen. Teile der Bevölkerung fühlen sich nicht mehr repräsentiert vom politischen System. Zwar tragen auch Vereinfachungen und Zuspitzungen populistischer Akteure dazu bei. Doch viele Leute finden – und die Leute sind nicht dumm –, sie würden nicht mehr ernst genommen.Diese Entfremdung wird auch für den Aufstieg von Donald Trump herangezogen.Ja, das Gefühl mangelnder Repräsentation bildete eine Grundlage für den Trumpismus. In den USA hat sich das reale Einkommen der untersten 10 Prozent der Bevölkerung seit 1980 nicht mehr verbessert, obwohl die Gesellschaft zwei- bis dreimal reicher wurde. Dass sich diese Leute politisch nicht mehr vertreten fühlen, wundert mich nicht. Die Demokraten agieren abgehoben, ebenso die Republikaner. Und Trump profitierte.Zurück zur 10-Millionen-Schweiz: Führt eine hohe Zuwanderung, die einem die Umgebung zunehmend anonym und fremd erscheinen lässt, zu weniger Kooperation und mehr Egoismus?Ich glaube nicht. Allerdings gibt es eine psychologische Tendenz zur Abgrenzung gegenüber Fremden, die evolutionär tief verankert ist. Vor Tausenden von Jahren war die Zugehörigkeit zur Gruppe überlebensnotwendig. Der soziale Ausschluss war die schlimmste Strafe, weil man dann den Gefahren von Natur, Tier und Mensch ungeschützt ausgeliefert war. Die Politik kann diese Ängste mobilisieren, auch wenn sie objektiv unbegründet sind. So ist die Abwehr gegenüber Fremden oft dort am grössten, wo es am wenigsten Fremde gibt.Tief verankert ist nicht nur die Abgrenzung gegenüber Fremden. In Ihren Arbeiten zeigen Sie auch, dass die Leute eine tiefsitzende Aversion gegenüber Ungleichheit haben. Sind Sozialstaat und Umverteilung quasi psychologisch vorgegeben?In gewisser Weise ja. Formen sozialer Absicherung gab es in menschlichen Gemeinschaften schon immer. Wenn jemand in einer Jäger- und Sammlergesellschaft den Fuss brach, wurde er von der Gruppe mitgetragen. Das war wie eine informelle Sozialversicherung. Die Gruppe sorgte für ihre Mitglieder, und der Druck zum Teilen war riesig. Daraus lässt sich ableiten, dass die Aversion gegen Ungleichheit tief in der Psyche verankert ist – und bis heute bei Umverteilungsdebatten eine wichtige Rolle spielt.Lässt sich das messen?Ja, unsere Forschung zeigt: In der Schweiz haben etwa 45 Prozent der Menschen eine ausgeprägte Ungleichheitsaversion. Sie nehmen Kosten in Kauf, um jenen zu helfen, denen es schlechter geht. Sie sind aber auch bereit, Kosten auf sich zu nehmen, um das Einkommen jener, die viel reicher sind, zu reduzieren – auch wenn sie von diesem abgezwackten Geld nichts erhalten. Es geht also nicht nur um Umverteilung, sondern auch um die Zerstörung von Einkommen. Diese Menschen geben gern einen Franken aus, um zwei Franken eines Reichen zu vernichten. Das können wir im Labor nachweisen.Dennoch war die 1:12-Initiative der Juso chancenlos. Diese forderte, dass in einem Unternehmen niemand mehr als zwölfmal so viel verdienen darf wie die am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter.Auch Menschen mit einer starken Ungleichheitsaversion wägen Kosten und Nutzen ab. Sie unterstützen Umverteilung eher als andere, aber nicht um jeden Preis. Werden die Kosten als zu hoch eingeschätzt, wie bei der 1:12-Initiative, sinkt die Zustimmung.Trotz hoher Kosten und ungeklärter Finanzierung sprachen sich die Schweizer Stimmbürger kürzlich deutlich für eine 13. AHV-Rente aus.Die Leute dachten wohl, irgendwie wird es dann schon finanziert. Zudem war die Initiative aus verhaltensökonomischer Sicht genial konstruiert: Fast alle Arbeitnehmer in der Schweiz bekommen ein 13. Gehalt. Da sagten sich viele: Wieso sollten Pensionierte nicht ebenfalls etwas Dreizehntes erhalten? Das war psychologisch ein kluger Referenzpunkt.Sie haben mit Ihrer Forschung dazu beigetragen, den Homo oeconomicus zu Grabe zu tragen. Wenn Sie in die Zukunft schauen, wo sehen Sie noch ungelöste Fragen?Ich mache mir Sorgen um die Resilienz der Demokratie. In ihre Erforschung sollten wir mehr Ressourcen investieren. Im Zeitalter von Fake News, Populismus und Polarisierung ist das von herausragender Bedeutung. Politik muss wieder wirksame Reformen etablieren und durchsetzen können. Wie gelingt das besser, welche Art von Institutionen braucht es? Wie soll man beispielsweise soziale Netzwerke regulieren, ohne den technischen Fortschritt zu ersticken?Und darüber hinaus?Mich interessiert, was Menschen zu dem macht, was sie sind. Warum ist jemand risikoavers oder kooperativ? Was erzeugt prosoziale Charaktere, und welche Umweltbedingungen erzeugen egoistische oder sogar antisoziale Charaktere? Ein Forscher an der Universität Warwick, der lange in Zürich gearbeitet hat, konnte zum Beispiel nachweisen, dass die direktdemokratischen Institutionen in der Schweiz einen langfristig positiven Einfluss auf die Kooperationsbereitschaft der Menschen ausüben. Auch können wir mit Daten zeigen, dass Menschen, die nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl unter der radioaktiven Wolke in der Ukraine waren, noch zwanzig Jahre später eine andere Risikoaversion hatten als solche, die davon nicht betroffen waren. Die Umstände und die Gesellschaft, in denen jemand aufwächst, produzieren Menschen mit bestimmten Charaktereigenschaften. Wie diese verteilt sind, ist wichtig für das Wohlergehen einer Nation. Wir sollten besser wissen, wie man dies beeinflussen kann.Das erinnert ja fast schon an Che Guevara, dessen Sozialismus ebenfalls einen neuen Menschen schaffen wollte.Che Guevara hatte komplett naive Vorstellungen, und das von ihm mitverantwortete System wollte alle dazu zwingen, fürs Gemeinwohl zu arbeiten. Darum geht es nicht. Aber viele von uns sind Eltern. Wir haben eine Vorstellung davon, wie wir unsere Kinder erziehen sollten und was gut für Kinder ist. Wieso darf die Gesellschaft nicht auch ihre Vorstellung davon haben, was gut ist, wenn dies demokratisch ausdiskutiert wird? Ich glaube zum Beispiel, es wäre sinnvoll, antisoziales Verhalten und grundlose Gewalt zu vermeiden.«Als ich noch Assistent war, hiess es: Das ist doch dieser Forscher, der den Menschen verrückte Präferenzen unterstellt.»Dominic Nahr / NZZSie selbst haben ihre Überzeugungskraft dafür eingesetzt, das volkswirtschaftliche Departement an der Uni Zürich umzukrempeln. Sie haben es internationalisiert und durchgesetzt, dass nicht mehr der Grossteil der Mittel und Stellen an einen Lehrstuhl gebunden ist.Nach langer Überzeugungsarbeit haben die Professoren mit neunzigprozentiger Mehrheit dafür gestimmt. Sie haben sich selbst besteuert, zugunsten des gemeinsamen Wohls des Instituts. So konnten wir eine Graduate School gründen und Topleute anziehen.Wieso war Ihnen das so wichtig?Es macht viel mehr Freude, an einem Ort zu arbeiten, wo sehr viele gute Leute sind. Man kommt ständig auf neue Ideen. Das zieht Topleute an, und auch die Studierenden profitieren. Es ist kein Zufall, dass das Economics Department an der Uni Zürich mittlerweile zu den drei besten in Europa gehört.Das hat auch mit den ursprünglich 100 Millionen und dann nochmals 25 Millionen Franken zu tun, die die UBS dem Department gestiftet hat. Und mit weiteren grossen Spenden aus der Schweizer Wirtschaft. Gerät da nicht die Unabhängigkeit der Forschung in Gefahr?Wir haben es von Anfang an so aufgegleist, dass die wissenschaftliche Freiheit komplett gewährleistet bleibt. Ich selber habe beispielsweise einen sehr bankenkritischen Aufsatz über unser Experiment mit dem moralischen Verhalten in einer Schweizer Bank geschrieben. Wir hatten noch keinen einzigen Fall, bei dem jemand Einfluss auf unsere akademische Forschung nehmen wollte; das Reputationsrisiko wäre zu gross.Wieso stiften Wirtschaftsvertreter ihnen so hohe Beträge, wenn ihre Firmen davon nicht direkt profitieren?Es gibt zum Glück in der Wirtschaft Leute, die etwas für das Gemeinwohl tun und ein Bekenntnis zum Standort Schweiz abgeben wollen.Wenn Sie Massnahmen empfehlen, um bestimmte Verhaltensänderungen zu erreichen, wird das auch als Nudging bezeichnet. Wie liberal ist es, Menschen dazu zu bringen, sich anders zu verhalten, als sie dies von sich aus tun würden?Die meisten Unternehmen haben eine Vorstellung davon, wie sie sich reorganisieren und produktiver werden wollen. Die Verhaltensökonomie hilft ihnen, die Menschen mitzunehmen und sie zu kooperativem Verhalten zu motivieren oder nichts Illegales zu tun. Das ist das Recht eines jeden Unternehmens.Ist das nicht paternalistisch und widerspricht liberalen Prinzipien?Ich würde jetzt einmal provokativ behaupten, der Liberale sei schon immer gegenüber privater Macht ein bisschen blind und gegenüber staatlicher Macht sehr aufmerksam gewesen. Dafür gibt es gute Gründe: Ein Mitarbeiter kann ein Unternehmen einfach wechseln, seinen Staat hingegen viel weniger. Dennoch sollte der Liberale nicht behaupten, Nudging sei schlecht, nur weil es im staatlichen Kontext passiert, und im privaten Kontext ist es erlaubt. In beiden Fällen gibt es ethische Grenzen der Verhaltenssteuerung. Und die müssen wir ständig diskutieren.Sie sagen, einen Staat könne man nicht so einfach wechseln. Sie selber erhielten verschiedene Rufe an europäische und amerikanische Top-Universitäten und sind Zürich trotzdem immer treu geblieben. Wieso?Ich finde Zürich und die Schweiz enorm lebenswert. Das Land hat gute, funktionierende Institutionen. Es gibt zwar auch an der Uni Zürich Bürokratie, aber sie funktioniert besser als zum Beispiel am MIT in den USA. Ich bin überzeugt, dass das, was wir in Zürich durch die Internationalisierung und mit Spenden erreicht haben, an keiner anderen Universität in Europa möglich gewesen wäre. Wenn man in der Schweiz mit Reformvorschlägen kommt, stösst man zuerst zwar meist auf Skepsis, aber wenn es einem gelingt, die Leute vom Sinn der Sache zu überzeugen, ist sehr viel Goodwill vorhanden.Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»Passend zum Artikel
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