PfadnavigationHomePolitikDeutschlandLaut BerichtBund und Länder stehen vor Einigung bei FinanzreformStand: 20:01 UhrLesedauer: 2 MinutenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU, r.) mit seinem Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD)Quelle: JOHN MACDOUGALL/AFPIn der Debatte über finanzielle Lastenverteilung zwischen Bund und Ländern steuern die Verhandler einem Zeitungsbericht zufolge auf einen Kompromiss zu. Demnach soll die sogenannte Veranlassungskonnextität eingeführt werden. Eine Reform in diesem Bereich gilt als schwierig.Bundesregierung und Länder steuern einem Zeitungsbericht zufolge auf eine Einigung über eine finanzielle Lastenverteilung zu. Man sei bei den Verhandlungen über eine neue Verteilung finanzieller Lasten vorangekommen, berichtete das „Handelsblatt“ am Samstag und berief sich auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen. Es zeichne sich ein Kompromiss ab, der beim Treffen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und den Ministerpräsidenten Ende Juni beschlossen werden könnte, hieß es der Zeitung zufolge. Von der Bundesregierung ist bislang keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten.Lesen Sie auchSeit dem vergangenen Jahr verhandeln Bund und Länder darüber, wie sie ihre Kosten aufteilen, etwa für neue Sozialausgaben. Dabei soll das Prinzip der sogenannten Veranlassungskonnexität verankert werden: Wer eine Leistung bestellt, soll sie bezahlen. Union und SPD haben das im Koalitionsvertrag vereinbart. Doch über die Ausgestaltung haben Bund und Länder unterschiedliche Vorstellungen, weshalb eine Reform als schwierig gilt.Nun rücke eine Verständigung in greifbare Nähe, hieß es dem Bericht zufolge übereinstimmend in der Bundesregierung und bei Ländervertretern. Demnach sei der Bund bereit, die Veranlassungskonnextität einzuführen. Sie solle aber nur für Gesetze gelten, die neue Ausgaben verursachen. Die Länder hatten ursprünglich gefordert, dass sie und die Kommunen grundsätzlich auch für Mindereinnahmen durch Steuergesetze kompensiert werden, hieß es der Zeitung zufolge. Zudem solle der Bund bei der Mittelverteilung profitieren, wenn er mit seinen Gesetzen dafür sorge, dass die Ausgaben von Ländern und Kommunen sänken.Reuters/säd
Laut Bericht: Bund und Länder stehen vor Einigung bei Finanzreform - WELT
In der Debatte über finanzielle Lastenverteilung zwischen Bund und Ländern steuern die Verhandler einem Zeitungsbericht zufolge auf einen Kompromiss zu. Demnach soll die sogenannte Veranlassungskonnextität eingeführt werden. Eine Reform in diesem Bereich gilt als schwierig.








