In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Kennedy Center entfernt Trumps Namen von der FassadeDer Name von US-Präsident Donald Trump ist von der Fassade des Kennedy Centers in Washington entfernt worden. Nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss und dem Ablauf einer verlängerten Frist nahmen Arbeiter die Buchstaben von der Außenwand des renommierten Kulturzentrums ab. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen – dahinter liefen die Arbeiten. Zuvor hatte ein US-Bundesrichter den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.Das Kulturzentrum war 1971 zu Ehren des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy errichtet worden. Trump bezeichnete es nach seiner Wiederwahl als linke Institution und kündigte ein „patriotisches“ Kulturprogramm an. Er entließ die Leitung des Kennedy Centers und setzte ein neues Direktorium unter seinem Vorsitz ein. Dieses beschloss, Trumps Namen auf der Fassade über den von Kennedy zu setzen.Bundesrichter Christopher Cooper entschied Ende Mai, dass diese Hinzufügung rechtswidrig sei, da allein der US-Kongress das Recht zur Umbenennung habe. Er ordnete an, dass Trump seinen Namen binnen zwei Wochen von der Marmorfassade des Kulturzentrums entfernen lassen müsse. Von der Website war Trumps Name bereits Anfang der Woche entfernt worden.Trump-Regierung muss entfernte Tafeln zu Sklaverei und Klima wieder aufstellen Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss zuvor entfernte Ausstellungsstücke und Informationstafeln zu Themen wie Sklaverei und Klimawandel in Nationalparks wieder aufstellen. Das Vorgehen der Regierung stelle einen gefährlichen Präzedenzfall der Zensur dar, erklärte die zuständige Bundesrichterin in Boston, Angel Kelley, am Freitag. Sie ordnete per einstweiliger Verfügung an, dass die Objekte bis zum 4. Juli wieder an Ort und Stelle sein müssen, wenn sich in den USA die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal jährt. Geklagt hatten mehrere Gruppen von Umweltschützern und Historikern. Das Innenministerium bezeichnete Kelley als „linksaktivistische Richterin“ und kündigte an, Rechtsmittel gegen die Entscheidung zu prüfen. Sebastian GubernatorEin Drittel weniger US-Kampfflugzeuge für NATO in EuropaDie USA planen Medienberichten zufolge, die Zahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe, die sie für NATO-Einsätze in Europa zur Verfügung stellen, deutlich zu reduzieren. Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Insider, dass die Zahl der F-16- und F-15E-Kampfflugzeuge von rund 150 auf 100 und die Zahl der Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 reduziert werden solle. Außerdem wolle das US-Militär alle acht Luftbetankungsflugzeuge abziehen, die Europa bisher zur Verfügung standen. Damit würde die Fähigkeit der NATO für Angriffe auf weiter entfernte Ziele und Überwachungsaufgaben eingeschränkt. Über einige der Zahlen hatte zuvor auch die „Welt“ berichtet. Demnach sollen die Reduzierungen vor allem das „NATO Force Model“ betreffen, das vorsieht, wie viele und welche Truppen die NATO innerhalb von zehn Tagen, höchstens 30 Tagen und höchstens sechs Monaten mobilisieren kann. Die NATO und das US-Verteidigungsministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen zu den Berichten.Vanessa AngermannAriana Grande verbietet Trump-Regierung Nutzung ihrer MusikDie US-Popsängerin Ariana Grande hat die Regierung von Präsident Donald Trump aufgefordert, ihre Musik nicht länger für politische Zwecke zu nutzen. Auslöser ist ein in dieser Woche veröffentlichtes Video des Weißen Hauses auf der Plattform Tiktok zur Einwanderungspolitik, das mit Grandes Lied „Bye“ aus dem Jahr 2024 unterlegt ist. Darin ist zu sehen, wie Bundesbeamte Menschen festnehmen und ihnen Handschellen anlegen. „Bitte verwenden Sie meine Musik niemals in Verbindung mit diesem barbarischen, unmenschlichen und abscheulichen Schwachsinn“, schrieb die Grammy-Preisträgerin am Donnerstag in einem Kommentar unter dem Beitrag.Vanessa AngermannUS-Gericht: Trumps neue Zölle wahrscheinlich rechtensIm Rechtsstreit um die neuen Zölle der US-Regierung in Höhe von zehn Prozent hat Präsident Donald Trump einen Etappensieg errungen. Ein Berufungsgericht ließ die Abgaben bis auf Weiteres in Kraft und begründete das mit den guten Aussichten der Regierung auf einen Sieg im Hauptverfahren, wie aus einer Anordnung hervorging. Ein Urteil in der Sache steht allerdings weiterhin aus.Vanessa AngermannAls Anti-Trump-Slogan geltende Zahlen „8647“ groß auf National Mall aufgetauchtUnbekannte haben die als Slogan gegen US-Präsident Donald Trump geltenden Zahlen „8647“ groß auf die legendäre National Mall in Washington geschrieben. Die Zahlen tauchten am Donnerstag in der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington-Denkmal in der US-Hauptstadt auf. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, teilte das Innenministerium mit. „Jede Drohung gegen den Präsidenten wird von uns sehr ernst genommen.“Die zuständige Polizeibehörde teilte mit, sie habe Grasproben für Untersuchungen entnommen. Damit solle die Ursache für die Verfärbung des Rasens für die Zahlen ermittelt werden.Comey hatte im vergangenen Jahr einen mittlerweile gelöschten Beitrag bei Instagram veröffentlicht, der – aus Muscheln gelegt – die Zahlen 86 und 47 zeigt. Trump erklärte daraufhin, dass die Zahl 86 für „töten“ stehe und die Zahl 47 darauf hinweise, dass er der 47. Präsident der USA sei. „Das bedeutete Mord, und das kommt laut und deutlich zum Ausdruck“, sagte Trump.Dem Wörterbuch Merriam-Webster zufolge handelt es sich bei „86“ um einen veralteten Ausdruck, der unter anderem „abweisen“ oder „entfernen“ bedeutet. Comey wies die Anschuldigungen damals zurück. Er erklärte, er „habe nicht gewusst, dass manche Leute diese Zahlen mit Gewalt in Verbindung bringen“. Er sei gegen jegliche Gewalt, fügte er hinzu und löschte den Beitrag.Philipp von ReinersdorffTrump nominiert Staatsanwalt Jay Clayton zum neuen GeheimdienstchefPräsident Donald Trump nominiert Jay Clayton – bisher oberster Staatsanwalt von Manhattan, New York – zum neuen US-Geheimdienstdirektor. Clayton war während Trumps erster Amtszeit bereits Vorsitzender der Börsenaufsichtsbehörde SEC.„Ich fordere den Senat der Vereinigten Staaten auf, Jay so schnell wie möglich zu bestätigen“, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.Trump hatte Anfang des Monats für Überraschung gesorgt, als er Bill Pulte als kommissarischen Geheimdienstchef nominiert, um die scheidende Direktorin Tulsi Gabbard zu ersetzen. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge soll der Trump-Vertraute Pulte seine Position als Direktor der Federal Housing Finance Agency genutzt haben, um Ermittlungen gegen politische Gegner einzuleiten.Entwarnung nach Gefahrenstoff-Alarm im PentagonEin Gefahrenstoff-Alarm im amerikanischen Verteidigungsministerium hat sich einem Medienbericht zufolge als falsch herausgestellt. Die Abriegelung mehrerer Stockwerke und teilweise Evakuierung des Pentagon sei aufgrund eines Fehlalarms erfolgt, meldete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf zwei nicht näher genannte Quellen. Der Zwischenfall hatte einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Nach Angaben von Pentagon-Sprecher Sean Parnell hatten die Sicherheitssysteme des Gebäudes wegen eines Problems mit der Luftqualität angeschlagen. Daher seien Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden. Gefahrenstoff-Alarm im PentagonEin Gefahrenstoff-Alarm am US-Verteidigungsministerium hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Lage am Pentagon werde untersucht, teilte die Feuerwehr des Bezirks Arlington am Donnerstag mit. Nach Informationen des Senders CNN sollen die Stockwerke zwei bis fünf sowie einige Flure abgeriegelt worden sein. Evakuierungen seien im Gange.Rettungskräfte trügen Gasmasken und Chemikalienschutzanzüge. Die Sicherheitssysteme des Gebäudes hätten ein Problem mit der Luftqualität festgestellt, teilte Pentagon-Sprecher Sean Parnell in einer E-Mail mit. Daher seien Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden, bis die Ursache geklärt sei.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: Kennedy Center entfernt Trumps Namen von der Fassade | FAZ
Gerichtsbeschluss für Kulturzentrum in Washington umgesetzt +++ Amerika entsendet Atom-U-Boote nach Australien +++ US-Militär tötet Chef der kriminellen Organisation Tren de Aragua +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Nach Gerichtsbeschluss entfernte Trump seinen Namen von der Kennedy-Center-Fassade, da nur der Kongress föderale Gebäude umbenennen darf. Das Signal: Governance-Volatilität wird durch institutionelle Checks moderiert – Exekutive Macht trifft verfassungsrechtliche Grenzen.











