Es war kein spezielles Ereignis, das Stefan Höß zur SPD gebracht hat. Keine Reform des früheren SPD-Kanzlers Gerhard Schröder, keine Rede eines Oberbürgermeisters seiner Heimatstadt Mannheim. Stefan Höß ist da einfach reingewachsen. Die SPD, sagt er, war immer schon da. Die Mutter, der Vater, das soziale Umfeld: alles Sozialdemokraten. Schon als Kind hat er in den 1970er-Jahren im Mannheimer Arbeiterviertel Waldhof Flyer der Partei verteilt. Beim Karneval, in den Vereinen, überall mischten Sozialdemokraten mit. „Ich hatte keine Chance, der SPD auszuweichen.“
Wie kommt die SPD aus der Krise? Ein Besuch bei einem Kümmerer an der Basis
Stefan Höß verkörpert ein sozialdemokratisches Ideal: Engagiert in Vereinen, Gewerkschafter, Betriebsrat, SPD-Stadtrat. Was sagt er zur Lage seiner Partei?








