Wenn die Rentenkommission der Bundesregierung nun bald ihre Empfehlungen für Reformen vorlegt, dürfte es ziemlich spannend werden. Es geht um wichtige Fragen: Wie lange werden jüngere Leute künftig arbeiten müssen, um das System aufrechtzuerhalten? Sollten Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rente einzahlen? Oder: Wird es weiterhin die abschlagsfreie sogenannte »Rente mit 63« geben? Im Mai hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) im Kölner Stadt-Anzeiger den Stopp von Frühverrentungsprogrammen gefordert.
Aktuell
ist es so: Wer mindestens 45 Beitragsjahre angesammelt hat, kann sich
zwei Jahre früher ohne Abschläge in den Ruhestand verabschieden als
regulär vorgesehen. Auch wer weniger lang eingezahlt hat, darf vorzeitig in Rente. Er bekommt dann allerdings weniger Geld, als wenn er bis zum gesetzlichen Eintrittsalter weitergemacht hätte.








