Quelle: dpa

13. Juni 2026, 5:00 Uhr

Mehr Details zu christlichen Influencern, bei denen der Verfassungsschutz Handlungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, erkennt, gibt die Bundesregierung nicht preis. Sie begründet dies unter anderem damit, dass dies zu «Abwehrstrategien» führen und dadurch die Erkenntnisgewinnung erschweren könnte. (Symbolbild)

© Oliver Berg/​dpa

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Akteure und Gruppierungen im Blick, die mit christlich-religiösem Anstrich extremistische Ideologie zu verbreiten suchen. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen ausführt, greifen diese «im Zuge ihrer Agitation (pseudo-)christliche Motive und Diskurse» auf und adaptierten diese, «um insbesondere Äußerungen oder Verhaltensweisen, die gegen einzelne gesellschaftliche Gruppen gerichtet sind, sowie in Teilen extremistische Verschwörungserzählungen ideologisch zu untermauern». Insofern richte sich ihr Handeln gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.