Stand: 13.06.2026 • 03:12 Uhr

Kanada hat einen guten Start in die WM hingelegt - auf dem Platz und den Tribünen. Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wäre mehr drin gewesen. Die Mannschaft von Jesse Marsch hat Lust gemacht auf mehr.

Auf der Tribüne klatschte Hollywood-Star Ryan Reynolds mit seinen Sitznachbarn ab. An der Seitenlinie reckte Trainer Jesse Marsch die Fäuste in die Luft, während sein Co-Trainer Paul Stalteri wie ein Irrwisch durch die Coaching-Zone hüpfte. Und die kanadischen Spieler umschlossen den Torschützen Cyle Larin in einer Jubeltraube. Im Toronto Stadium flog nach dem 1:1 elf Minuten vor dem Ende sprichwörtlich das Dach weg.

Beim WM-Debüt auf heimischem Boden war zunächst einiges gegen den Co-Gastgeber gelaufen. Aber Team und auch die über 40.000 Fans verloren nie ihren Glauben. Und der hoch verdiente Ausgleich könnte das Team um Kapitän Stephen Eustaquio, das sogar noch auf Bayern-Star Alphonso Davies verzichten muss, noch länger durch das Turnier tragen. Es war ein echter Brustlöser, der zeigte das Kanada auch Fußball kann.

Nach Mexikos Sieg jubelt auch der zweite Gastgeber der WM 2026 - obwohl er nicht gewonnen hat. Joker Cyle Larin sorgte gegen Bosnien-Herzegowina für ein für Kanada historisches Remis. mehr