Justin Baldoni, 42, muss die Anwaltskosten von Blake Lively, 38, im Rechtsstreit der beiden Schauspieler übernehmen. Das hat ein kalifornisches Gericht am Freitag entschieden. Entgegen Livelys Forderung muss Baldoni jedoch keinen Schadensersatz an sie zahlen, nachdem seine Verleumdungsklage gegen sie abgewiesen worden war.
In seiner Entscheidung bezog sich der Richter auf ein kalifornisches Gesetz, das Opfer von sexueller Belästigung vor Vergeltungsklagen schützt, die die Betroffenen einschüchtern sollen.Einigung kurz vor ProzessbeginnErst vor einem Monat hatten Lively und Baldoni einen schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit beigelegt. Im Anschluss argumentieren die Anwälte Livelys, dass die Verleumdungsklage Baldonis gegen Lively eine nach kalifornischem Recht verbotene Vergeltungsmaßnahme darstelle. Die Anwälte Baldonis wiesen die Forderungen laut der Nachrichtenagentur AFP zurück.
Lively und Baldoni hatten für den Film »Nur noch ein einziges Mal« zusammengearbeitet. Sie spielten die Hauptrollen, Baldoni war zudem Regisseur. Nach den Dreharbeiten hatte Lively sich über Baldonis Verhalten am Set beschwert und Klage eingereicht. Sie warf ihm unter anderem vor, er habe ständig über sein Sexualleben gesprochen. Außerdem habe Baldoni versucht, Sexszenen in den Film einzubauen, die nicht im Drehbuch standen und denen Lively nicht vorab zugestimmt hatte.















