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1. Die US-Börsenaufsicht weicht für Big Tech ihre Regeln aufDa ist ein Konzern, der zuletzt fast fünf Milliarden Dollar Nettoverlust bei 18 Milliarden Dollar Umsatz produziert hat – trotzdem wird er von Börsenfachleuten auf 1,8 Billionen Dollar taxiert: Das ist Kapitalismus im Jahr 2026. Heute durfte die Aktie von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq unter dem Tickersymbol SPCX ihr Handelsdebüt feiern, der Konzern hat nun einen selbst für ein Techunternehmen astronomisch hohen Börsenwert. »Er basiert auf den enthusiastischen Gewinnschätzungen von Investoren und Beratern, die dem Raketenforscher Musk anscheinend blind vertrauen«, analysiert mein Kollege Tim Bartz. (Hier mehr )

An der Nasdaq weichten die Entscheider ihre Regeln auf, um Techkonzernen wie SpaceX, OpenAI und Anthropic den roten Teppich auszurollen, so mein Kollege. »Regeln, die Machtkonzentration verhindern und Aktionäre schützen sollen.« Die Nasdaq habe diverse technische Regeln so geändert, dass SpaceX und andere künftig enorme Startvorteile haben. Unter den Augen der Börsenaufsicht SEC, die von Paul Atkins geführt wird und die MAGA-Agenda vorantreibt, die lockere Regeln und weniger Aktionärsrechte propagiert. »Atkins setzt aufs Spiel, was Amerikas weitgehend börsenfinanzierte Volkswirtschaft jahrzehntelang so erfolgreich gemacht hat.«