Antisemitismus im Netz: Wehrmachtskitsch und antisemitische Codes
Der 10. Anne-Frank-Tag zeigt: Viele junge Menschen engagieren sich gegen Antisemitismus. Das Problem bleibt jedoch in den sozialen Medien präsent.
Schüler:innen des Julius Stursberg Gymnasiums erinnern mit einem eigenen Programm an Anne Frank, 2024
Volker Herold/imago
kna | Die sozialen Medien werden laut der Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank, Deborah Schnabel, zunehmend mit Antisemitismus überschwemmt. „Welche Langzeitauswirkungen die Flut antisemitischer Codes in Social-Media-Kommentarspalten, Wehrmachtskitsch auf Instagram oder holocaustverharmlosende Posts auf das Geschichtsbild junger Menschen haben, ist noch nicht mal ansatzweise erforscht“, sagte Schnabel anlässlich des deutschlandweiten Anne-Frank-Tags an diesem Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).









