Wenn es nur so einfach wäre: Ein kurzer Behandlungszyklus, schon ist das Wunschkind da. Für viele Frauen oder Paare, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, ist das keineswegs Realität. Stattdessen leiden viele Menschen, die sich ein Kind wünschen, unter Rückschlägen, Misserfolgen und Frust.Besonders schwierig sei der Umgang mit Enttäuschungen gewesen – und diese habe es oft gegeben, erzählte die frühere »Neighbours«-Schauspielerin. »Es heißt einfach nur: ›Tut uns leid, es hat nicht geklappt‹ – und dann ist Schluss.« Nach einer solchen Nachricht habe sie jedes Mal lange gebraucht, um sich wieder zu erholen. »Darüber wird kaum gesprochen. Ich glaube nicht, dass man mental darauf vorbereitet ist«. Imbruglias Bilanz dieser Zeit: »Es war ziemlich brutal.«
Ebenfalls als belastend empfand die Sängerin die zweiwöchige Wartezeit nach jeder Befruchtung. Diese Zeit habe sie stark gefordert. »Als ich erfuhr, dass ich schwanger war, musste ich tatsächlich sofort an all die Frauen auf der Welt denken, die noch immer auf dieses Ergebnis warteten«. Imbruglias Rat an alle Frauen, die eine IVF-Behandlung erwägen: »Es gibt eine Menge, das euch die Ärzte nicht erzählen. Sorgt dafür, dass ihr die richtigen Fragen stellt.« Ein Weg dazu könne sein, mit Frauen zu sprechen, die bereits eine Kinderwunschbehandlung hinter sich haben.








