„Der Erfolg motiviert uns mehr als die Kohle“: Die deutsche Nationalmannschaft tritt bei der WM an, um bestenfalls Weltmeister zu werden – nebenbei geht es für die Spieler aber auch um Prämien im sechsstelligen Bereich
Kurz vor dem WM-Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind die Verhandlungen über die Turnierprämien zwischen den Spielern und dem DFB nicht abgeschlossen. „Ja, wir sind kurz davor. Also, es sieht gut aus“, sagte Jonathan Tah (30) bei einer Pressekonferenz in Winston-Salem. Der Abwehrspieler des FC Bayern gehört wie Kapitän und Vereinskollege Joshua Kimmich (31) zu den Profis, die für die Mannschaft mit dem Verband verhandeln.
Dass kurz vor dem WM-Auftakt am Sonntag (19 Uhr deutscher Zeit) in Houston gegen Curaçao nicht alle Prämiendetails vereinbart sind, ist ungewöhnlich. „Wir sind in guten Gesprächen mit dem Mannschaftsrat. Aber wir führen die Verhandlungen nicht öffentlich“, hatte DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) im Mai gesagt. In der Vorwoche hatte der Verbandschef in Chicago auch noch keinen Vollzug bekannt geben können.
Bei den letzten beiden WM-Turnieren gab es 0 EuroDie höchste Prämie kassierten bislang die letzten deutschen Weltmeister um Kapitän Philipp Lahm (42) 2014 in Brasilien mit 300.000 Euro pro Mann. Für den Titelgewinn bei der Heim-EM 2024 hätte es sogar 400.000 Euro gegeben.














