Donald Trumps US-Regierung erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Kuba. Außenminister Marco Rubio hat den staatlichen Erdölkonzern Unión Cuba-Petróleo (Cupet) mit Sanktionen belegt, wie er auf der Plattform X mitteilte. Damit ist es US-Bürgern nicht mehr gestattet, Handel mit dem Konzern zu treiben. Auch Personen außerhalb der USA müssen laut Mitteilung mit Sanktionen rechnen, wenn sie Geschäfte mit Cupet abschließen.
Rubio zufolge setzt die kommunistische Führung in Havanna Energie als Waffe ein, um das Volk kleinzuhalten und sich selbst zu bereichern. Die Regierung unter Präsident Donald Trump werde deshalb weiter gegen Kubas Regierung vorgehen und ihre Fähigkeit untergraben, das eigene Volk zu unterdrücken.Schon seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, da Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat anordnete. Kuba mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern ist auf Öl zur Stromversorgung angewiesen. Wegen knapper Energie kämpfen die Kubaner regelmäßig mit Stromausfällen.
Auch Sanktionen gegen Kubas PräsidentenVergangenen Freitag dann hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel, dessen Familienmitglieder und verschiedene Behörden angekündigt. Trump hatte zudem immer wieder eine mögliche »Übernahme« des wirtschaftlich schwer angeschlagenen Karibikstaats ins Spiel gebracht.Trump bezeichnete Kuba zuletzt als »gescheiterte Nation«. Im selben Atemzug sprach er davon, dass der Inselstaat aus US-Sicht ein »ordentlich regiertes Land« werden solle – und schwärmte von den schönen Grundstücken vor Ort. Seine Regierung habe »sehr gute Pläne« in der Schublade, so Trump weiter.














