In der Ukraine dürfte wohl kaum jemand passender vorbereitet sein für das neue Amt der Ombudsfrau für Soldatenrechte als Olha Reschetylowa. Im Jahr 2014, zu Beginn des Krieges gegen Russland im Osten der Ukraine, hat sie die Bürgergruppe „Komm lebend zurück“ gegründet. Diese sammelte Geld, um dringend benötigte Splitterschutzwesten für die Soldaten der damals oft kümmerlich ausgerüsteten Armee zu kaufen. 2016 dann hat Reschetylowa auch noch die Medieninitiative für Menschenrechte ins Leben gerufen, die russische Kriegsverbrechen dokumentierte.
Krieg gegen Russland: Sie kümmert sich um die Rechte der ukrainischen Soldaten
Olha Reshetylova ist die erste Ombudsfrau der Armee. Und als solche gibt sie sich keinen Illusionen hin: Selbst im Fall eines Friedensschlusses müsse die Gesellschaft eine militarisierte bleiben.






