Deutschland will beim Glasfaserausbau endlich schneller werden und Bürokratiehürden abbauen. Denn auch wenn schon Millionen Haushalte grundsätzlich technisch erschlossen sind, endet die Glasfaserleitung häufig bestenfalls im Keller oder im Technikraum des Mehrfamilienhauses. Der eigentliche Anschluss bis in die Wohnung fehlt dagegen. Und genau hier soll die geplante Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG) ansetzen.Anzeige

Das Bundeskabinett hat sich diese Woche auf Änderungen verständigt, die einen deutlich schnelleren Ausbau bis in jede einzelne Wohnung ermöglichen könnten. Doch zum einen müssen Bundestag und Bundesrat dem Entwurf noch zustimmen, zum anderen wird es auch danach in vielen Fällen noch etwas dauern, bis das alte Kupferkabel nicht mehr zum Einsatz kommt.

Vom Hausanschluss zur echten Gigabitversorgung

Konkret geht es vor allem darum, das Genehmigungsverfahren schneller durchzuziehen. Denn in den vergangenen Jahren lag der Fokus vor allem darauf, Glasfaserleitungen bis zum Gebäude selbst zu verlegen.Anzeige

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