Zwei aktuelle Nachrichten vorab: Die Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) senken ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,5 Prozent. Dass in der deutschen Wirtschaft überhaupt noch etwas wächst, liege laut DIW an den kreditfinanzierten Ausgaben der öffentlichen Hand. Für das zweite und dritte Quartal rechne man leider mit einer Rezession. Und: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals seit drei Jahren die Leitzinsen erhöht, von 2,0 auf 2,25 Prozent. Die Inflation im Euroraum ist seit Kriegsbeginn von 1,9 auf 3,2 Prozent gestiegen. Zusammengenommen verstärkt sich somit die Stagflation in der gesamten EU.
„Weniger, dafür später“ ist das neue Motto von Kanzler Merz und seinen PR-Strategen
SPD und Union haben zuletzt die Reformhoffnungen gedämpft und bitten um Verständnis. Eine Strategie, die nicht funktionieren kann. Eine Analyse.







