Nicht immer zahlt es sich aus, der Erste zu sein. Manchmal ist es besser, ein wenig abzuwarten und aus den Fehlern der Early Birds zu lernen. Einige chinesische Autohersteller, die auf dem europäischen Markt Fuß fassen wollten, mussten deswegen schon Lehrgeld zahlen. Das chinesische Start-up Aiways etwa hat auf dem Genfer Autosalon 2019 ein SUV für sein Europadebüt vorgestellt. Die hochfliegenden Pläne haben sich längst zerschlagen, die Marke ist in Europa nicht mehr präsent. Auch Nio, im Jahr 2022 mit großen Ambitionen in Deutschland angetreten, steckt mit seinem Direktvertriebsmodell in immensen Schwierigkeiten. Von den insgesamt vier angebotenen Modellen wurden in den ersten vier Monaten gerade mal neun Autos verkauft.