PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDie FünferbandeOmoda und Jaecoo Veröffentlicht am 10.09.2025Lesedauer: 5 MinutenDer Jaecoo 7 ist das Herzstück der Chery-MarkeQuelle: CheryDieser Hersteller kleckert nicht: Gleich mit zwei Marken und fünf verschiedenen Modellen startet der Chery-Konzern in Europa durch. Vor allem mit Nutzwert und Reichweite wollen die Chinesen punkten – vorerst … SP-X/München. Königsplatz – der Auftrittsort klingt nun nicht gerade nach Hausmannskost. Aber eigentlich passt der imposante Ort mit dem Triumphbogen durchaus zum Anspruch eines Herstellers, der Weltgeltung hat: Mehr als 60 Milliarden Euro Umsatz, 2,6 Millionen verkaufte Fahrzeuge, davon fast die Hälfte in über 80 Ländern außerhalb Chinas, 15 Fertigungsstätten weltweit und längst auch im ehemaligen Nissan-Werk in Barcelona. Zu Bescheidenheit ist also kein Anlass. Doch die ersten Fahrzeuge, die aus dem Konzern zu sehen sind, dürften nicht für aufgeregtes Staunen sorgen.

Solide und vertrauenserweckend, aber eher unauffällig kommen Omoda und Jaecoo daher. Beide Marken präsentieren gleich fünf SUV - zwei vollelektrische Fahrzeuge (BEV) und drei Plug-in-Hybride (PHEV). Damit bereiten sie sich auf ihren offiziellen Marktstart in Deutschland direkt nach der Messe vor. Jeff Zhang, Chef von Chery International, erklärt, warum sein Unternehmen anders als andere vergleichbare chinesische Marken eher ein Spätstartet ist: „Unser Ansatz folgt der Philosophie ‚slow is fast‘: Wir nehmen uns die Zeit, das Vertrauen der europäischen Fahrerinnen und Fahrer zu gewinnen.“ Besonders bei Service und Händlernetz will er schnell Augenhöhe zu den europäischen Wettbewerbern erreichen.