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Iran-Krieg: Trump droht mit Besetzung iranischer Ölanlagen Live-Blog Kreml ruft USA und Iran zur Zurückhaltung auf +++ Iran: US-Angriffe machen Waffenruhe bedeutungslos +++ Bemühungen um Abkommen zwischen USA und Iran offenbar intensiviert +++ Der Newsblog.
11.06.2026 - 15:02 Uhr aktualisiert Artikel anhörenSatellitenfoto der Insel Charg: Hier wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab. Foto: Planet Labs PBC/dpaTrump: Verhandlungen mit dem Iran über ein Abkommen laufenDie USA führen nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran. „Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie sind stolz“, sagt Trump in einem Interview des US-Senders Fox News. Seine persönliche Präferenz sei es weiterhin, die Öl-Insel Charg einzunehmen. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob in den USA die Bereitschaft dazu vorhanden sei. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.Trump kündigt neue schwere Angriffe gegen den Iran und Kontrolle über Ölmarkt anUS-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigt Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Charg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen, sagt er weiter. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.Israel verweigert französischer Journalistin die EinreiseIsrael hat einer französischen Journalistin die Einreise verweigert. Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli schrieb zur Begründung in einem Post auf der Plattform X, die Reporterin habe Unterstützung für die islamistische Terrororganisation Hamas ausgedrückt und gesagt, der Hamas-Terrorüberfall auf Israel am 7. Oktober 2023 müsse „im Kontext“ gesehen werden. Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) nannte die Vorwürfe gegen die Journalistin „unerhört“.Sie habe viele Jahre lang für den französischen Radiosender RFI und Radio France in Israel und den Palästinensischen Gebieten gearbeitet. „Dies ist nicht das erste Mal, dass die israelische Regierung entscheidet, dass journalistische Berichterstattung „einseitig“ ist“, hieß es in einer FPA-Stellungnahme. Der Verband forderte, dass die Entscheidung sofort rückgängig gemacht werde und die Regierung ihre erklärte Verpflichtung gegenüber der Pressefreiheit aufrechterhalte. Kreml ruft USA und Iran zur Zurückhaltung aufDer Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.Iran: US-Angriffe machen Waffenruhe bedeutungslosDie Waffenruhe mit den USA ist nach Einschätzung des Irans durch neue US-Angriffe ausgehöhlt worden. Die Attacken hätten die Vereinbarung praktisch bedeutungslos gemacht, hieß es in einer Erklärung, die das iranische Außenministerium am Donnerstag veröffentlichte. Auf eine formelle Aufkündigung der seit April geltenden Waffenruhe verzichtete das Ministerium in der Mitteilung jedoch.Insider: Bemühungen um Abkommen zwischen USA und Iran intensiviertDie Bemühungen um ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran intensivieren sich iranischen Insidern zufolge trotz der gegenseitigen Angriffe beider Seiten. Wie drei iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters erklären, beraten beide Staaten auch über einen Mechanismus zur Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.UN-Seeschifffahrts-Organisation verurteilt US-Angriff auf TankerDie Internationale Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) hat einen US-Angriff auf einen unter der Flagge Palaus fahrenden Tanker verurteilt. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs habe es in der Region 43 Angriffe auf die internationale Schifffahrt gegeben, beklagte die UN-Organisation.Saudi-Arabien beendet Importverbot aus dem LibanonNach fünf Jahren hat Saudi-Arabien ein Verbot für Importe aus dem Libanon aufgehoben. Riad begründete den Schritt mit ermutigenden Maßnahmen der libanesischen Regierung zur Stärkung staatlicher Institutionen, wie die saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend berichtete.Das Importverbot kappte einen der wichtigsten Exportmärkte des Libanons und setzte vor allem die libanesische Landwirtschaft unter Druck. Nun gehe es darum, die praktischen Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Exporte zu schaffen und offene Fragen wie Transitvisa für Lastwagenfahrer zu klären. Auch Libanons Präsident Joseph Aoun begrüßte die Entscheidung als Ausdruck saudischer Unterstützung für den Libanon. Indien bestellt US-Gesandten nach Angriff auf zweites Schiff mit indischer Besatzung einNachdem US-Streikräfte zum zweiten Mal in dieser Woche ein Schiff mit indischer Besatzung angegriffen hatten, bestellte Indien einen ranghohen US-Diplomaten ein. Das Zentralkommando der USA erklärte in den sozialen Medien, es habe den unter palauischer Flagge fahrenden Tanker „außer Gefecht gesetzt“, während er den Golf von Oman passierte.Das Schiff Settebello hatte 24 indische Besatzungsmitglieder an Bord, von denen 21 gerettet werden konnten, teilte das indische Außenministerium am Mittwoch mit. Bei dem US-Militäreinsatz sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Dies bestätigt der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal. Es sind die ersten gemeldeten Todesfälle seit Beginn der US-Blockade gegen Schiffe mit Verbindungen zum Iran am 13. April.Kuwait nimmt Flugverkehr wieder aufKuwait hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde den Flugverkehr wieder aufgenommen und ist zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Wegen iranischer Angriffe war zuvor der Luftraum gesperrt und der Flugverkehr ausgesetzt worden.Iran: Revolutionsgarden greifen US-Stützpunkt in Jordanien anDie iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen angegriffen. Ziele auf dem Stützpunkt Al-Asrak seien US-Flugzeuge, wichtige militärische Einrichtungen sowie das Kontrollzentrum gewesen, berichten staatliche iranische Medien und die Nachrichtenagentur Tasnim.Kuwait schließt Luftraum wegen iranischer AngriffeWegen iranischer Angriffe schließt Kuwait vorübergehend seinen Luftraum. Flüge werden umgeleitet, teilt die kuwaitische Zivilluftfahrtbehörde mit. Die Armee des Landes wehrt nach eigenen Angaben feindliche Angriffe aus der Luft ab. In Bahrain heulen dem dortigen Innenministerium zufolge erneut Warnsirenen.Skyline von Kuwait Soeren Stache/dpaUS-Militär beendet neue Angriffswelle gegen IranDas US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran abgeschlossen. Die Streitkräfte haben „iranische militärische Überwachungsfähigkeiten, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsanlagen im gesamten Iran“ ins Visier genommen, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) am Donnerstag mitteilte. Zu den Schäden durch die Angriffe machte das Kommando keine Angaben. „Die Angriffe erfolgen als Reaktion auf die unbegründete und anhaltende Aggression des Irans“, erklärte Centcom. „US-Streitkräfte bleiben wachsam, schlagkräftig und einsatzbereit.“Der Iran hat mit Vergeltung gedroht. In Bahrain, wo US-Truppen stationiert sind, heulten am frühen Donnerstagmorgen die Sirenen.Berichte über Angriffe bei TeheranNahe der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet. Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Teheran entfernt liegt. Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Details dazu lagen zunächst nicht vor.In den sozialen Medien gab es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte. Ein als Vahid bekannter Online-Journalist berichtete auf Telegram über mehrere Explosionen bei Karadsch, die Gebäude und Fenster zittern ließen und Bewohner aus dem Schlaf rissen.Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in GolfstaatenIrans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.Irans mächtige Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, attackierten eigenen Angaben zufolge unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden.Aus Bahrain, Kuwait oder vom US-Militär gab es dafür zunächst keine Bestätigung.Iran weist Kontakt zu Trump zurück und warnt vor AggressionDer Iran weist Aussagen von US-Präsident Donald Trump über direkte Kontakte zwischen beiden Seiten zurück. Trumps falsche Behauptung sei lediglich ein Vorwand, um einen Krieg gegen den Iran zu vermeiden, berichten staatliche Medien unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter. Zudem meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen Insider, jede amerikanische Aggression werde mit einer entschlossenen militärischen Antwort und nicht mit politischer Erpressung beantwortet.US-Militär dementiert Komplettsperrung der Straße von HormusDas US-Militär hat die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr dementiert. „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.Kurz zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt. Jedes Schiff, dass die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Trump: US-Kampfjets über dem Iran - Bombardierung endet in KürzeUS-Kampfjets sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump über dem Iran im Einsatz. Er habe bereits direkt mit iranischen Vertretern gesprochen, sagt Trump dem Sender Fox News. Diese hätten ihn gebeten, die Bombardierung einzustellen. Die Bombardierung werde in Kürze enden, erklärt er weiter. Trump hält sich dem Sender zufolge jedoch die Option für weitere Angriffe offen. Israel sei an den aktuellen Angriffen auf den Iran nicht beteiligt, so der Präsident.Iran schließt Straße von Hormus nach US-AngriffenNach US-Angriffen schließt der Iran eigenen Angaben zufolge die Straße von Hormus für die Durchfahrt jeglicher Schiffe. Das oberste iranische Militärkommando teilt mit, dass die Anordnung auch Öltanker und Handelsschiffe umfasse. Jedes Schiff, das eine Durchfahrt versuche, werde beschossen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Militär. Iranischen Medien zufolge seien bereits zwei Schiffe getroffen worden, die das Verbot missachtet und eine Durchfahrt durch die Meerenge versucht hätten.Medien: Iran greift US-Schiffe an - Explosionen in HafenstädtenIranische Streitkräfte greifen ersten Berichten von staatlichen iranischen Medien zufolge US-Schiffe nahe der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen an. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtet von Zusammenstößen auf See zwischen iranischen und US-Einheiten. Darüber hinaus gibt es Meldungen über mehrere Explosionen in der iranischen Hafenstadt Gorgan sowie in Bandar Abbas. In Bandar Abbas seien die Detonationen in der Nähe des Flughafens und eines Militärstützpunktes zu hören, meldet die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen eigenen Reporter. Der Sender Press TV berichtet, dass auch die Hafenstadt Bandar Sirik von feindlichen Projektilen getroffen worden sei.US-Militär: Neue Angriffe auf Ziele im Iran haben begonnenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen. „Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.Trump: Mehr als 100 Mio Fass Öl in Geheim-Mission durch Straße von Hormus gebrachtUS-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform „Truth Social“, er habe im Mai das US-Militär angewiesen, Öl-Tanker und andere Handelsschiffe in einem geheimen Einsatz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen. Dadurch seien mehr als 100 Millionen Fass Öl auf den freien Markt gekommen. Mehr als 200 Schiffe seien sicher durch die Straße gebracht worden.Israels Verteidigungsminister: Kampf gegen Iran nicht vorbeiNach einer neuen gefährlichen Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel hatten die Erzfeinde ihre wechselseitigen Angriffe vorerst wieder eingestellt. Doch die Lage bleibt volatil.Israels Kampf mit dem Iran ist nach Worten des israelischen Verteidigungsministers „noch lange nicht beendet“. Bei einer Preisverleihung sagte Minister Israel Katz: „Wenn der Iran Israel angreift, wird er einen schweren Schlag erleiden, so wie wir es vor einigen Tagen getan haben.“ Die israelische Armee sei darauf vorbereitet, „mit großer Schlagkraft im Iran anzugreifen“. Trump will Ölpreis-Anstieg auf 250 Dollar verhindert habenUS-Präsident Donald Trump sagt, die USA hätten viel Öl aus dem Iran „abgezogen“. „Ich gebe das heute zum ersten Mal bekannt, aber wir haben Millionen Barrel Öl abgezogen, Millionen Barrel jede Nacht“, sagt Trump vor Reportern. Der Iran habe das gerade erst herausgefunden. „Millionen Barrel Öl wurden abgezogen, und deshalb liegt der Preis bei 85 bis 90 Dollar pro Barrel statt bei 250 Dollar“, sagt Trump. Weitere Details oder Belege für seine Worte legt er nicht vor. US-Energieminister Chris Wright sagt kurz darauf im Kongress, ihm sei nicht bekannt, dass die USA Millionen Barrel Öl aus dem Iran abgezogen hätten.Insider: Indien protestiert bei den USA wegen Tanker-Angriff vor OmanIndien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Nähere Details bleiben zunächst offen. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass es Präzisionsmunition auf den Maschinenraum eines Öltankers im Golf von Oman abgefeuert und das Schiff damit manövrierunfähig gemacht habe. Zuvor habe die Besatzung US-Anweisungen keine Folge geleistet. Ob es sich um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nimmt, bleibt zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen. HB Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt













