PfadnavigationHomePanoramaBerliner ZooDeutsches „Brötchen“ wird zum Instagram-StarStand: 12:04 UhrLesedauer: 2 MinutenErkundet bereits mutig die Außenanlagen: „Brötchen“Quelle: Getty Images/Gerome DefranceEin Zwergflusspferd namens „Brötchen“ erobert gerade das Internet – und der Berliner Zoo arbeitet kräftig mit, um seinen neuen Social-Media-Star auch passend zu vermarkten.Nun ist es offiziell: Das rund einen Monat alte Zwergflusspferdmädchen im Berliner Zoo trägt den Namen „Brötchen“. Das teilte der Zoo am Mittwoch anlässlich seines ersten öffentlichen Ausflugs in die Außenanlage der „Hippo-Bay“ mit.„Tiere nach Nahrungsmitteln zu benennen, scheint derzeit ein beliebter Internettrend zu sein“, erklärte Direktor Andreas Knieriem. „Genau genommen wusste man in Berlin aber schon vor Jahrzehnten, dass kleine runde Snacks sich hervorragend als Tiernamen eignen: Flusspferddame ‚Bulette‘ gehörte bis 2005 zu den ganz großen Lieblingen im Zoo Berlin.“Im Internet verbreiteten sich Videos und Fotos zu „Brötchen“ bereits rasant, angelsächsische Medien stiegen ebenfalls ein. Auch in anderen Ländern gibt es nämlich zahlreiche Zwergflusspferde mit von Essen inspirierten Namen. In Schottland zum Beispiel lebt „Haggis“, benannt nach der schottischen Spezialität aus Schafsinnereien. In Thailand residiert „Moo Deng“, was so viel wie „hüpfendes Schwein“ bedeutet und gleichzeitig ein bekanntes thailändisches Street-Food-Gericht ist: gerösteter Schweinebauch auf Reis mit roter Sauce.Die Berlinerin namens „Brötchen“ wurde am 9. Mai von Mutter „Debbie“ zur Welt gebracht und bringt den Angaben zufolge mittlerweile mehr als 20 Kilogramm auf die Waage. „Brötchen“ sei schon deutlich früher als Schwester „Toni“ in der Außenanlage unterwegs und gewöhne sich an das Wasser, teilte der Zoo mit. „Toni“ habe sich erst mit zweieinhalb Monaten nach draußen getraut.Die Ehrenpatenschaft für „Brötchen“ übernahm am Mittwoch die Moderatorin Enie van de Meiklokjes. Sie freue sich, den Zoo damit bei seinem Einsatz für den Schutz bedrohter Arten zu unterstützen, erklärte sie.Die erst 1849 entdeckten Zwergflusspferde sind laut Zoo mittlerweile extrem selten. In den Wäldern Westafrikas leben weniger als 2500 ausgewachsene Tiere, in einigen Regionen gelten sie bereits als ausgestorben. Verantwortlich dafür sind Rodungen von Wäldern für Bergbau und landwirtschaftliche Nutzung.AFP/dpa/krott