Kulturminister Marc Miller begründete den Schritt mit den Risiken digitaler Angebote für Minderjährige. »Wir haben die sehr ernsten Folgen gesehen, die aus Online-Medien erwachsen können«, sagte er. »Die Sicherheit von Kindern darf kein bloßer Nebengedanke sein.« Deshalb sollten Social-Media-Konten künftig erst ab einem Alter von 16 Jahren eröffnet werden können.
Zugleich will Ottawa auch stärker gegen problematische Angebote vorgehen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt werden – entsprechende Inhalte und Dienste sollen strenger kontrolliert werden.Ob und wann das Vorhaben in Kraft treten könnte, ist offen: Der Entwurf muss das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Schon jetzt ist absehbar, dass die praktische Umsetzung politisch umkämpft sein dürfte – etwa bei der Frage, wie Plattformen das Alter verlässlich prüfen sollen, ohne neue Datenschutzprobleme zu schaffen.










