Die Achtzigerjahre waren besonders hart für Glenn Close. Gleich fünf Mal war die Schauspielerin zwischen 1982 (für »Garp und wie er die Welt sah« und 1988 (»Gefährliche Liebschaften«) für Academy Awards nominiert. Mit einer Trophäe konnte sie nie nach Hause gehen. Es folgten noch drei erfolglose Anläufe zwischen 2011 und 2020. Jetzt endlich wird Close mit einem Oscar-Ehrenpreis ausgezeichnet.Close hat in Filmen wie »Eine verhängnisvolle Affäre« oder als Bösewichtin Cruella de Vil in »101 Dalmatiner« gespielt. Die heute 79-Jährige war bereits achtmal für einen Oscar nominiert, hat ihn aber nie gewonnen. Diesen eher wenig erstrebenswerten Rekord teilt sie mit dem verstorbenen Peter O’Toole, der seinen Ehren-Oscar 2003 erhielt.

Ridley Scott ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Filmregisseure der vergangenen Jahrzehnte. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie »Alien«, »Blade Runner« oder »Gladiator«.Neue Regeln gelten bei nächsten OscarsDie »regulären« Oscars werden erst wieder im kommenden März vergeben. Bei der 99. Auflage werden neue Regeln eingeführt, die unter anderem auf internationale Beiträge, Schauspiel-Nominierungen und den Umgang mit künstlicher Intelligenz abzielen.