Aufarbeitung der NS-Geschichte: Ist das echte Aufklärung oder Schönfärberei?
Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte hilft Unternehmen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Ist sie unkritisch gegenüber ihren Auftraggebern?
Theodor Heuss bei seiner Festrede zum 150. Jubiläum von Stahlproduzent Krupp 1961. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach sitzt in der ersten Reihe
Heinrich Sanden Jr./ap/picture alliance
Birkenstock hat es getan und die Lufthansa auch, Hugo Boss genauso wie Heckler und Koch. Weleda tut es gerade zum zweiten Mal. Firmen aller möglichen Branchen haben die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GuG) mit Studien über die eigene Rolle im Nationalsozialismus beauftragt. Keine Selbstverständlichkeit angesichts der Tendenz zum Verdrängen. Doch es gibt auch Kritik an der GuG, einem Unternehmen, das anderen Unternehmen Unternehmensgeschichten verkauft.











