Startseite
Unternehmen
Energie
Energie: Evonik will mit Membran grünen Wasserstoff billiger machen Der Chemiekonzern startet die kommerzielle Fertigung einer Spezialmembran für die Wasserelektrolyse. Das Einsparpotenzial bei den Investitionskosten wird auf 25 Prozent geschätzt.
dpa 10.06.2026 - 13:27 Uhr Artikel anhörenEvonik: Die neue Membran soll bei einem Elektrolyse-Verfahren zur Wasserstoffgewinnung aus Wasser zum Einsatz kommen. Foto: REUTERSDüsseldorf. Für die Wasserstoffproduktion mithilfe von Strom hat der Chemiekonzern Evonik eine Membran entwickelt, die nach Firmenangaben die Produktionskosten deutlich senken kann. In einer Pilotanlage im Ruhrgebiet hat das Unternehmen vor kurzem mit der kommerziellen Fertigung dieser Spezialmembran begonnen, wie Evonik am Mittwoch berichtete.In Elektrolyseuren wird Wasser mithilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wurde der Strom klimaneutral erzeugt, wird der Wasserstoff auch als „grün“ bezeichnet.In einem klimaneutralen Wirtschaftssystem soll Wasserstoff künftig neben erneuerbar erzeugtem Strom eine zentrale Rolle spielen, etwa bei einer klimafreundlicheren Stahlherstellung.Produktion von grünem Wasserstoff viermal so teuer„Durch die Energiewende wird in den nächsten Jahrzehnten der Bedarf an grünem Wasserstoff stark wachsen“, betonte Evonik. Derzeit sei er je nach Region noch etwa doppelt oder sogar viermal so teuer wie sogenannter grauer Wasserstoff, der aus Erdgas hergestellt wurde.„Neben hohen Energiepreisen beeinflusst die verwendete Elektrolysetechnologie die Wirtschaftlichkeit der grünen Wasserstoffproduktion“, stellt Evonik fest.Zum Einsatz kommt die neue Membran bei der sogenannten AEM-Elektrolyse, einem von mehreren Elektrolyse-Verfahren zur Wasserstoffgewinnung aus Wasser. Als Vorteile nennt Evonik unter anderem, dass edelmetallfreie Materialien eingesetzt werden können. Auch könne bei dem Verfahren Wasserstoff unter Druck erzeugt werden, so dass zusätzliche Kompressionsschritte entfielen. „Fachstudien sehen ein Einsparpotenzial bei den Investitionskosten von mindestens 25 Prozent“, hieß es. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt









