PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerUkraine-KriegUkrainische Partisanen melden russischen Rückzug von strategisch wichtiger Kinburn-HalbinselStand: 10.06.2026Der Donbass gilt als zentraler Streitpunkt im Ukraine-Krieg. WELT-Reporter Max Hermes begleitet ukrainische Soldaten an der Front in Donezk und erfährt, was sie von Putins Forderung halten, die Region an Russland abzutreten.Russland meldet ukrainische Drohnenangriffe, tief im Landesinneren und auf der annektierten Halbinsel Krim. Die ukrainische Partisanengruppe Atesh erklärt: Das russische Militär gerät auf der Kinburn-Nehrung unter Druck. Mehr im Liveticker.Die Ukraine greift Ziele auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim an. Nach Angaben der ukrainischen Partisanengruppe Atesh müssen sich russische Truppen von Teilen der Kinburn-Nehrung in der südukrainischen Region Mykolajiw zurückziehen.Verfolgen Sie die aktuellen Ereignisse rund um den Ukraine-Krieg im Liveticker:08:09 Uhr – Mittwoch, 10. JuniUkrainische Partisanen melden russischen Rückzug von strategisch wichtiger Kinburn-HalbinselNach Angaben der ukrainischen Partisanengruppe Atesh ziehen sich russische Truppen von Teilen der Kinburn-Nehrung in der südukrainischen Region Mykolajiw zurück. Die Zeitung „Kyiv Post“ berichtet über eine Mitteilung von Atesh, wonach Einheiten des russischen 337. Regiments ihre Stellungen wegen massiver Versorgungsprobleme und Personalmangels räumten. Demnach sollen ukrainische Angriffe die Nachschubrouten für Lebensmittel, Treibstoff und Munition auf die strategisch wichtige Landzunge weitgehend unterbrochen haben. Die Kinburn-Nehrung liegt zwischen Schwarzem Meer und Dnipro-Mündung und gilt als militärisch bedeutsam, weil von dort aus der Zugang der Häfen von Cherson und Mykolajiw zum Meer kontrolliert werden kann. Beobachter argumentierten, dass die Landzunge den Weg für die Befreiung der Krim ebnen könnte, schreibt „Kyiv Post“.22:43 Uhr – Mittwoch, 10. JuniViele Verletzte nach russischem Angriff in OstukraineIn der ostukrainischen Industriestadt Pawlohrad sind bei einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Ein mehrstöckiges Wohngebäude sei beschädigt worden, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Ein Brand sei ausgebrochen. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen Drohnenangriff.08:04 Uhr – Mittwoch, 10. JuniUkraine greift Krim mit Drohnen an – Historisches Museum getroffenBei ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland ist auf der annektierten Halbinsel Krim ein historisches Museum in Sewastopol getroffen worden. Das Dach des Museums, das an den Krimkrieg von 1853 bis 1856 erinnert, geriet in Brand, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Angaben über Opfer gibt es bislang nicht. Wegen der zunehmenden Luftangriffe schränkten die Behörden den nächtlichen Zugverkehr auf der Krim ein. Zuvor war in dieser Woche bei einem Drohnenangriff ein Bahnarbeiter getötet und ein Lokführer verletzt worden. 07:50 Uhr – Mittwoch, 10. JuniAutobombe bei Moskau – Spekulationen um getöteten GeneralUnweit der russischen Hauptstadt Moskau ist ein Mann durch eine Autobombe getötet worden. Die Explosion fand nach Angaben des Staatlichen Ermittlungskomitees gegen 5.30 Uhr Ortszeit (4.30 Uhr MESZ) am Dienstag in einem fahrenden BMW statt. Informationen der Tageszeitung „Kommersant“ nach wurde die Bombe aus bis zu einem halben Kilogramm Sprengstoff unter dem Boden des Wagens angebracht. Unbestätigten Berichten ukrainischer und russischer Blogger zufolge ist der Tote ein Oberst oder gar General der russischen Raketentruppen. Die mutmaßliche Adresse des 57-Jährigen in Balaschicha stand dabei bereits seit 2023 auf einer öffentlich einsehbaren Feindliste der Ukraine. 04:25 Uhr – Mittwoch, 10. JuniRussland: Drohnenangriff auf Stadt mit ÖlraffinerieDie russische Stadt Nowokuibyschewsk in der Region Samara wird nach Angaben des Regionalgouverneurs Wjatscheslaw Fedorischew von Drohnen angegriffen. Der staatliche Ölkonzern Rosneft betreibt in dem Gebiet die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk. Der Luftraum über Samara sei gesperrt worden, schreibt Fedorischew auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen. 23:19 Uhr – Dienstag, 09. JuniRussland: Drei Explosionen erschüttern Gaspipeline in DagestanIn der russischen Kaukasus-Republik Dagestan kommt es in der Stadt Kisiljurt zu Explosionen an einer Gaspipeline. „Nach vorläufigen Informationen kam es an einer Gasfernleitung mit einem Durchmesser von 1200 Millimetern zu drei Explosionen“, zitiert die Nachrichtenagentur Tass das regionale Katastrophenschutzministerium. Informationen über Opfer oder Schäden liegen zunächst nicht vor, die Einzelheiten würden derzeit noch geklärt. In der Industriezone der Stadt brennt es, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Bürgermeisteramt berichtet. Das Feuer habe demnach offenbar eine Gasverteilerstation erfasst.20:18 Uhr – Dienstag, 09. JuniTusk: Keine Vereinbarungen zur Ukraine ohne PolenDer polnische Ministerpräsident Donald Tusk kritisiert den Ausschluss seines Landes aus den Ukraine-Gesprächen im E3-Format mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Dies habe er auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Telefonat zu verstehen gegeben, sagte Tusk in Warschau, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete. „Ich habe gesagt, dass aus polnischer Sicht Vereinbarungen, an denen Polen nicht beteiligt ist, von uns nicht respektiert werden“, sagte Tusk demnach. „Polen ist ein absolut unverzichtbares Bindeglied, um ernsthaft über die Zukunft der Ukraine und der Region zu sprechen.“Merz, Starmer, Macron und Selenskyj hatten sich am Sonntag in London getroffen. Dort stimmten sie eine europäische Haltung zu Russland und zu Gesprächen über ein Kriegsende ab. Merz unterrichtete nach eigenen Angaben am Dienstag Tusk über dieses Treffen. Tusk und er seien sich einig über den Kurs an der Seite der Ukraine, schrieb der Kanzler auf dem Portal X. „Wir werden weiter eng koordinieren – dieser Krieg muss jetzt ein Ende finden.“Tusk berichtete, dass auch die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni von dem E3-Format nicht begeistert sei. Er sprach von einem baldigen Treffen mit Polen und Italien im Format E5. Der polnische Ministerpräsident gestand aber ein, dass auf diese Weise immer mehr Staaten Anspruch auf Teilnahme erheben könnten und der Gesprächsprozess schwierig werde.19:27 Uhr – Dienstag, 09. JuniBulgarien will keine Waffen mehr an Ukraine liefernBulgarien will keine Waffen mehr an die Ukraine liefern und fordert Verhandlungen zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau. Das kündigt der neue Verteidigungsminister Dimitar Stojanow an, wie die Nachrichtenagentur BTA berichtet. „Es ist nicht geplant, dass die bulgarische Seite der ukrainischen Armee weitere Waffen liefert“, sagt er. Es sei an der Zeit, einen gerechten Frieden zu suchen, der von beiden Kriegsparteien bestimmt werde. Das Nato- und EU-Mitglied lieferte der Ukraine 2024 und 2025 unter anderem Panzerabwehrraketen, gepanzerte Fahrzeuge und Haubitzen. Noch 2022 und 2023 hatte Bulgarien offiziell keine Waffen und Munition in die Ukraine geliefert, sondern hauptsächlich an europäische Zwischenhändler. Die neue Regierung unter dem ehemaligen Präsidenten Rumen Radew wurde im vergangenen Monat vereidigt. Radew war als pro-russisch bekannt, sicherte nach seiner Vereidigung aber zu, eine pro-europäische Politik zu verfolgen.14:41 Uhr – Dienstag, 09. JuniUkrainische Angriffe auf Ölraffinerien belasten Kraftstoffversorgung in Russlands SüdenDie Zunahme ukrainischer Luftangriffe auf russische Treibstoffproduzenten hat nach Angaben des Energieministeriums in Moskau vorübergehende Schwierigkeiten bei der Kraftstoffversorgung in verschiedenen Regionen im Süden des Landes verursacht. Wie das Ministerium auf Telegram erklärte, wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um einen stabilen und effizienten Betrieb des Kraftstoff- und Energiesektors sicherzustellen.14:18 Uhr – Dienstag, 09. JuniEU plant Einreiseverbot für russische Ukraine-KämpferDas nächste EU-Sanktionspaket gegen Russland soll eine umfassende Visasperre für russische Soldaten umfassen. „Wir schlagen vor, jedem die Einreise in die EU zu verbieten, der seit Kriegsbeginn in den russischen Streitkräften gedient hat“, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel an. Europa solle für jeden verschlossen bleiben, der an der Invasion der Ukraine beteiligt sei.Von der Leyen teilte zudem mit, dass weitere Sanktionen den Finanz- und Energiesektor sowie erstmals auch Fischereiunternehmen treffen sollen. Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist demnach unter anderem geplant, die turnusmäßige Anpassung der Ölpreisobergrenze bis Januar kommenden Jahres auszusetzen. Diese müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden.dpa/AFP/Reuters/säd
Ukraine-Krieg: ++ Ukrainische Partisanen melden russischen Rückzug von strategisch wichtiger Kinburn-Halbinsel ++ Liveticker - WELT
Russland meldet ukrainische Drohnenangriffe, tief im Landesinneren und auf der annektierten Halbinsel Krim. Die ukrainische Partisanengruppe Atesh erklärt: Das russische Militär gerät auf der Kinburn-Nehrung unter Druck. Mehr im Liveticker.







