Das russische Raumfahrtunternehmen Buro 1440 baut eine eigene Satellitenkonstellation für schnelles Internet auf, vergleichbar Starlink von SpaceX oder Leo von Amazon. Im März wurde die erste Charge der Kommunikationssatelliten ins All geschossen. Drei Monate später ist einer der Satelliten abgestürzt.
Der Satellit mit der Bezeichnung Object 4 stürzte am vergangenen Wochenende ab. Das berichten der in den USA lebende russische Raumfahrtjournalist Anatoly Zak auf seiner Website RussianSpaceWeb und Jonathan McDowell, Astrophysiker am Harvard Smithsonian Center for Astrophysics und Raumfahrtexperte, auf Bluesky. Laut McDowell trat der Satellit über dem Nordatlantik in die Erdatmosphäre ein und verglühte.
Rassvet soll das russische Pendant zu Starlink werden und schnelles Internet mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Die Konstellation soll in der endgültigen Ausbaustufe aus 900 Satelliten bestehen – zum Vergleich: Starlink hat derzeit rund 10.000 Satelliten im Orbit und plant mit etwa 30.000. Amazons Leo-Konstellation soll bis 2029 auf gut 3200 Satelliten ausgebaut werden. Aktuell sind etwas mehr als ein Zehntel davon im Orbit.
16 Satelliten flogen im März ins All












