Vorwürfe der sexualisierten Gewalt: Internationaler Gerichtshof suspendiert Chefankläger

Karim Khan soll einer Mitarbeiterin sexualisierte Gewalt angetan haben und muss sein Amt vorerst ruhen lassen. Er selbst spricht von einer Kampagne.

Karim Khan, Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), am 16. Januar 2025 in Den Haag, Niederlande

Piroschka Van De Wouw/reuters

Karim Khan sollte die Verbrecher der Welt vor Gericht bringen. Nun sieht er sich selbst mit Vorwürfen konfrontiert und wurde vom Dienst suspendiert. Es geht um mutmaßliche sexualisierte Gewalt. Und eine Frage schwebt über allem: Ist er Opfer einer Kampagne, Täter – oder beides?