„Jetzt Aktien bei SpaceX zeichnen“: Mit einem Riesenbanner wirbt die Commerzbank derzeit auf ihrer Startseite für den bevorstehenden Börsengang von Elon Musks Raumfahrtkonzern am 12. Juni. Trade Republic ermöglicht seinen Kunden erstmals überhaupt die Teilnahme an einem Börsengang und bewirbt den SpaceX-IPO prominent in seiner App. Auch Degiro bietet deutschen Anlegern Zugang zur Zeichnung.Warum trommeln deutsche Banken und Broker plötzlich so offensiv für eine einzige Aktie?
SpaceX: Warum deutsche Banken plötzlich auf den größten IPO der Geschichte setzen
Die Begeisterung kommt nicht von ungefähr. Mit einer angestrebten Bewertung von rund 1,75 Billionen US-Dollar könnte SpaceX der größte Börsengang der Geschichte werden. Bis zu 30 Prozent der Aktien sollen an Privatanleger gehen – ein außergewöhnlich hoher Anteil für einen Tech-IPO dieser Größenordnung. Nach Angaben der Commerzbank liegt die Preisspanne für die Zeichnung bei 135 bis 162 US-Dollar je Aktie. Der endgültige Ausgabepreis soll kurz vor dem Börsenstart festgelegt werden.
Für viele Anleger ist es die erste Gelegenheit überhaupt, direkt auf Elon Musks Raumfahrt- und Satellitenimperium zu setzen. Doch kann man damit als Privatanleger auch richtig Geld verdienen – oder droht am Ende dieselbe Ernüchterung, die manche Investoren bei Elon Musks politischen Abenteuern zuletzt erlebt haben?










