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Luftwaffe: „Im Moment sehe ich keinen Ersatz für einen Menschen im Cockpit“ Luftwaffenchef Neumann liebäugelt nach dem FCAS-Aus mit weiteren US-Jets des Typs F-35. Im Interview spricht er über Schwächen bei der Luftverteidigung und erklärt, was in Zukunft zählt.

Frank Specht 09.06.2026 - 12:43 Uhr Artikel anhörenHolger Neumann: „Militärische Fähigkeiten lassen sich nicht einfach so beschaffen, als ob man einen Lichtschalter umlegt.“ Foto: BundeswehrBerlin. Der Inspekteur der deutschen Luftwaffe lässt nach dem Aus des deutsch-französischen Kampfflugzeugprojekts FCAS Sympathie für die Anschaffung weiterer F-35-Jets aus US-Produktion erkennen. Zwischen der Auslieferung der letzten Eurofighter im Jahr 2035 „und der Verfügbarkeit eines zukünftigen europäischen Kampfflugzeugs entsteht eine Lücke, die wir überbrücken müssen“, sagte Generalleutnant Holger Neumann im Interview mit dem Handelsblatt.Er habe das Verteidigungsministerium gebeten, ab 2035 nur noch Waffensysteme der fünften Generation zu beschaffen, sagte der ranghöchste Offizier der Luftwaffe. „Wir stoßen sonst an operationelle Grenzen, weil der Eurofighter beispielsweise keine Tarnkappeneigenschaften hat.“Kampfflugzeuge der Zukunft müssten aber über eben diese Stealth-Eigenschaften verfügen. Und sie müssten mit unbemannten Systemen zusammenwirken und auf gemeinsame Datenräume zugreifen können – Eigenschaften, die aktuell am ehesten die F-35 erfüllt.Lesen Sie hier das vollständige Interview mit dem Inspekteur der Luftwaffe: Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt