In der vergangenen Woche ging ein kurzer Ausschnitt aus der neuen ARD-Doku „Bravo – Headlines, Hypes und Herzschmerz“ viral, die die Geschichte hinter der einst so erfolgreichen Jugendzeitschrift erzählt.In dem kurzen Einspieler ereifert sich Angelo Kelly, einst Mitglied der erfolgreichen Musikergroßfamilie The Kelly Family, über andere Bands aus jener Zeit, in der die Kelly Family ihre größten Erfolge feierte.

Er sei froh, dass er in dieser Truppe gewesen sei „und nicht irgendwie bei Caught in the Act oder so ein Scheiß“. Die Ärzte nannte er Heuchler, sie täten auf Punk, würden aber Tickets bis zu 200 Euro verkaufen. „Große Klappe, nichts dahinter. Das kann ich nicht ernst nehmen“, resümierte der heute 44-Jährige.

Fans entrüstet, nicht nur wegen Ticketpreisen der Ärzte

Im Netz gab es besonders wegen der Ärzte, die aufgrund ihrer Sozialtickets kaum in Verdacht stehen, Konzertpreise in die Höhe zu treiben, einen Shitstorm von Fans gegen Angelo Kelly. Aber auch die Herablassung, mit der er sich über die britisch-niederländische Boygroup Caught in the Act äußert, stößt auf Unverständnis.

„Ein wahrer Künstler spricht nicht schlecht über andere Künstler“, heißt es in den Kommentaren unter dem Video, oder: „Kann man nicht über seine eigene Karriere reden, ohne andere Künstler schlecht zu machen? Sehr unsympathisch, dass er andere bashen muss.“