Die Gemeinde Varkala ist jetzt ein leuchtendes Beispiel in der ewigen Müllkrise Indiens. Und dass im Rathaus vorerst nicht einmal ein kleiner Aushang davon kündet, hat nichts damit zu tun, dass man die Ehre hier geringschätzt. Ende März gaben die Vereinten Nationen (UN) bekannt, dass der Beirat des UN-Generalsekretärs 20 Städte für ihr vorbildliches Müll-Management als „Cities Towards Zero Waste“ auszeichne. Varkala aus dem Bundesstaat Kerala im Süden Indiens, ein Küstenort mit gut 40 000 Einwohnerinnen und Einwohnern, gehört zu den Auserwählten. „Wir sind stolz darauf, keine Frage“, sagt Gemeinderatspräsidentin Geetha Hema Chandran. Nur ausstellen können sie diesen Stolz vorerst nicht. „Wir müssen noch auf die Urkunde warten“, sagt der Gemeindesekretär Gopalan Mitran.
Zero-Waste-City in Indien: Wie Varkala zum Müll-Vorreiter wurde
Indien ist berüchtigt für giftige Müllberge. Trotzdem ist die Gemeinde Varkala von den Vereinten Nationen als „Zero-Waste-City“ ausgezeichnet worden.












