Wer in den Alpen ein Ferienhaus oder eine Zweitwohnung kaufen will, muss in Europas Hotspots tief in die Tasche greifen. Das zeigt die Studie „European Alpine Property Focus“ der UBS, in der die Autoren 34 Orte in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien nach Quadratmeterpreisen für hochwertige Ferienhäuser verglichen haben.
In der europäischen Spitzengruppe ist ein Land praktisch unschlagbar: Die Schweiz. Die Top‑5 der Orte mit den höchsten Quadratmeterpreisen kommen alle von dort, Gstaad steht an der Spitze mit 25.200 Franken pro Quadratmeter, gefolgt von Engadin/St. Moritz, Verbier, Andermatt und Zermatt. Auch der Austragungsort des Weltwirtschaftsforums, Davos, rangiert mit Preisen um die 17.000 Franken pro Quadratmeter unter den Top 10. Der teuerste Immobilienmarkt außerhalb der Schweiz ist Courchevel in Frankreich.
Wer in den Alpen im Hinblick auf Ferien-Immobilien ganz oben mitspielen will, landet in der Schweiz. Frankreich folgt auf dem zweiten Platz, während Österreich und Italien im UBS‑Vergleich in niedrigeren Preisgruppen liegen. Am unteren Ende der Preisskala steht Canazei in Italien mit knapp 5900 Euro (5500 Franken) pro Quadratmeter.
Die Preise der 24 Standorte in den verschiedenen Ländern wurden nicht mit derselben Datenart gemessen. In der Schweiz bilden Angebotspreise die Datengrundlage, in Österreich und Italien Transaktionspreise, in Frankreich Schätzwerte. Die Werte beziehen sich auf das gehobene Segment. Eine Trennung zwischen Erst‑ und Zweitwohnsitz erfolgt nicht. Die Stichtage für die Datenerhebung waren in der Schweiz das erste Quartal 2026, bei den übrigen Ländern das vierte Quartal 2025. Der verwendete Wechselkurs liegt bei 0,92 EUR/CHF.Für die Bewertung berücksichtigt UBS neben den Immobilienpreisen auch Faktoren wie Preisentwicklung, Erreichbarkeit, Schneesicherheit, Marktgröße und das Sport- bzw. Freizeitangebot. Diese Indikatoren sollen die langfristige Attraktivität und Werthaltigkeit der jeweiligen Ferienregionen abbilden.












