Wer im Urlaub möglichst wenig Geld ausgeben will, ist im Süden Europas meist besser aufgehoben als in deutschen Nachbarländern. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes hervor, bei der die Preise von Gaststätten und Hotels in zahlreichen Ländern verglichen wurden. Besonders teuer ist es in der Schweiz. Hier liegen die Preise um 49 Prozent höher. Auch Dänemark (plus 29 Prozent), die Niederlande (plus 14 Prozent) und Belgien (plus 13 Prozent) sind für deutsche Urlauberinnen und Urlauber teuer.Die Nachbarstaaten Deutschlands sind mit Auto oder Bahn besonders schnell zu erreichen und nicht zuletzt deshalb beliebt. Ein ähnliches Preisniveau wie in Deutschland gibt es bei Restaurants, Cafés und Hotels in Österreich (plus ein Prozent) und in Frankreich (minus vier Prozent). Recht günstige Nachbarländer für deutsche Touristen sind Tschechien (minus 30 Prozent) und Polen (immerhin minus zwölf Prozent).In den im Sommer beliebten Mittelmeerländern ist Essen gehen oder das Übernachten ebenfalls zumeist deutlich billiger als in Deutschland. Das gilt sowohl für Spanien (minus 22 Prozent) als auch für Griechenland (minus 18 Prozent). Noch niedriger ist das Preisniveau in Portugal (minus 30 Prozent). Nur ein klein wenig günstiger (minus neun Prozent) ist es in Kroatien. In Italien zahlt man fast dasselbe wie in Deutschland (minus zwei Prozent).Wer nur über ein geringes Reisebudget verfügt, findet in Bulgarien (minus 47 Prozent) oder Montenegro (minus 39 Prozent) möglicherweise attraktive Reiseziele. Neben Dänemark sind auch andere nordische Länder kostspielig. So lagen die Preise für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Finnland zuletzt um zehn Prozent und in Schweden um zwölf Prozent über denen in Deutschland. Auch in Norwegen (plus 34 Prozent) kostete der Urlaub deutlich mehr. Am höchsten war das entsprechende Preisniveau in Island mit plus 49 Prozent.
Statistisches Bundesamt: Wo das Reisen noch günstig ist
Von Montenegro bis Island: Die Statistiker haben ausgewertet, wo Restaurants und Hotel mehr kosten als in Deutschland und wo weniger,










