PfadnavigationHomePanoramaBorder Collie aus ChinaBerühmter Influencer-Hund „Chutou“ gestohlen, geschlachtet und Restaurant-Gästen serviertStand: 09:57 UhrLesedauer: 2 Minuten„Chutou“ vor einem SeeQuelle: Screenshot WELT/chutou.orgDer berühmte Border Collie „Chutou“ aus China ist während der Abwesenheit seines Besitzers geklaut, getötet und anschließend in einem Restaurant serviert worden. Sein Herrchen, ein Reiseinfluencer, kämpft nun für Gerechtigkeit.Seit Jahren begeistern „Chutou“, ein Border Collie, und sein Herrchen Guo, ein Reiseblogger und Influencer, das Netz mit ihren Reisen. Doch was dem Duo jetzt zugestoßen ist, wirkt wie aus einem schlechten Film.Guo war Anfang Mai alleine auf Reisen und ließ seinen Vierbeiner bei seinen Eltern in der Provinz Henan im Osten Chinas. Das berichtet die „South China Morning Post“. Demnach sei Guos Vater am 11. Mai aufgefallen, dass der Hund nicht mehr auf den Feldern der Familie zu finden war. Als Guo die Aufnahmen der Überwachungskameras überprüfte, musste er mit ansehen, was mit seinem „Chutou“ passierte: Zwei Männer näherten sich mit einem Elektroroller dem Hund, packten ihn und verschwanden anschließend. Das Herrchen brach seine Reise ab und kehrte zurück nach China, um sich auf die Suche nach seinem entführten Vierbeiner zu machen. Zwei Wochen soll es gedauert haben, bis er die Entführer aufspüren konnte. Er bot ihnen 10.000 Yuan (1300 Euro), um „Chutou“ wiederzubekommen. Doch einer der Kidnapper soll erklärt haben, dass er den Hund mit einem Streuner verwechselt habe und für umgerechnet 23 Euro an ein Restaurant verkauft habe – das auf Gerichte aus Hundefleisch spezialisiert ist.Für Guo unbegreiflich, auch weil sein geliebter Begleiter ein Halsband mit einem Tracker trug. Davon wollte der Kidnapper aber nichts wissen, berichtet der „Independent“. Demnach entschuldigte er sich auch nicht. Der Hund sei tot, wird er zitiert. „Mach nicht so einen Aufriss. Ich habe kein Gesetz gebrochen.“In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Video sprach Guo von seinem schlechten Gewissen und rief jeden Besitzer auf, gut auf seine Tiere aufzupassen. „Wir wissen nicht, wann wir sie ein letztes Mal sehen.“ Er könne bis heute nicht wirklich begreifen, dass sie weg ist.Guo soll bei der Polizei Anzeige erstattet und rechtliche Schritte eingeleitet haben. In der chinesischen Provinz Henan wird Diebstahl erst ab einem Schaden von 2000 Yuan bestraft. Das berichtet die „Bild“. Guo selbst habe „Chutou“ 2018 von einem Straßenhändler für 2000 Yuan abgekauft. Kann er nachweisen, dass der Hund mehr wert war, droht den Entführern sogar eine dreijährige Gefängnisstrafe.jm