In der ARD-Talksendung „Maischberger“ sind Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge in einem Doppelinterview heftig aneinandergeraten. Unter anderem diskutierten die Gäste über die CO2-Abgabe, die Energiepolitik und die europäische Asylpolitik.Aiwanger warf den Grünen vor, der deutschen Wirtschaft zu schaden. Die CO2-Abgabe zerstöre die Wettbewerbsfähigkeit von Autoindustrie, chemischer Industrie und Maschinenbau. Auf einen von Moderatorin Sandra Maischberger eingespielten Auftritt aus dem Jahr 2023, bei dem er den Grünen vorgeworfen hatte, Deutschland „kaputtmachen“ zu wollen, legte Aiwanger nach.

Dröge: Aiwanger klingt wie „kaputte Schallplatte“

Die „grüne Wurzel“ reiche in „kommunistische Wurzeln“ hinein und sei „teilweise Linksextremismus“, sagte er. Namentlich nannte er unter anderem Jürgen Trittin, Katrin Göring-Eckardt und Joschka Fischer.

Dröge wies die Vorwürfe zurück. „Das ist so wirr, dass ich nicht weiß, wie ich darauf eingehen soll“, sagte sie. Aiwanger klinge „wirklich ein bisschen wie eine kaputte Schallplatte“. Für den Preisanstieg bei Energie seien zwei „fossile Energieschocks“ verantwortlich – der Ukraine-Krieg und die iranische Blockade der Straße von Hormus. Klimaschutz biete dagegen „die beste Innovationsperspektive“. Die deutsche Autoindustrie werde derzeit von China abgehängt, weil die Volksrepublik in Elektromobilität investiere.