Politischer Einfluss misst sich immer auch am Gestaltungsspielraum. Ein Landespolitiker kann nur versprechen, was er selbst in der Hand hat – sobald der Bund ins Spiel kommt, ist er ein Abhängiger. Umso überraschender ist daher der Vorstoß, den Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Henrik Wüst (CDU) am Montag unternommen hat. Er forderte nicht etwa mehr Kompetenzen für seine Landesverwaltung – sondern weniger.
Staatsmodernisierung: Wie der Staat vom Kontrolleur zum Ermöglicher werden soll
Henrik Wüst spricht sich für weniger Kompetenzen der Bundesländer aus, wenn es der Modernisierung dient. Dafür verzichtet er gerne auf Macht.








