PfadnavigationHomeSportTriathlonMetallsplitterSabotage beim Ironman Hamburg? Jetzt ermittelt der StaatsschutzStand: 18:33 UhrLesedauer: 2 MinutenKein Einzelfall: Ein Athlet versucht noch, sein Rad zu reparierenQuelle: -/dpaDer Ironman Hamburg beschäftigt auch am Tag danach nicht nur die Triathlon-Szene. Weniger wegen der sportlichen Ergebnisse, sondern weil Frust und Entsetzen groß sind: Auf einem Teilabschnitt der Radstrecke lagen mehrere Metallsplitter.Für etliche Hobby-Triathleten geriet der Ironman Hamburg am Sonntag zu einem Desaster. Statt weiter ihrem Traum von der ersten Langdistanz hinterherzujagen, zum wiederholten Male dem Zielstrich und den Worten „You are an Ironman“ entgegenzufahren oder sich vielleicht sogar für die WM auf Hawaii zu qualifizieren, standen sie plötzlich mit Reifenschäden am Straßenrand. Manche konnten nach einer Reparatur weiterfahren, verloren womöglich die entscheidende Zeit für den Hawaii-Traum, andere mussten aussteigen. Die investierten Trainingsstunden vieler Monate neben dem normalen Job, auch das Geld – für manche umsonst. Der Grund: Metallspäne. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Unbekannte auf mehreren Straßen im Stadtteil Kirchwerder kleine Metallspäne auf die Fahrbahn gestreut. Zahlreiche Rennräder wurden bei der Fahrt durch diesen Teil der Strecke beschädigt. Mutmaßlich ein Sabotageakt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung in mehreren Fällen. Das gab die Hamburger Polizei am Tag nach der Großveranstaltung bekannt.Sturz, Fraktur und KrankenhausNach Angaben der Polizei ist auch mindestens ein 29-jähriger Ironman-Teilnehmer in diesem Abschnitt gestürzt, erlitt dabei eine Fraktur und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob die Reifenschäden auch die Ursache für den Sturz waren, „ist Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen“, wie es in der Mitteilung heißt.Die Hamburger Polizei sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die in Kirchwerder verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Das gelte auch für die Zeit am Abend und in der Nacht vor dem Start.Das Rennen der Profi-Athletinnen gewann nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon Weltmeisterin Solveig Lovseth. Die Norwegerin kam nach 8:11:11 Stunden ins Ziel und siegte damit vor Laura Philipp, die 1:18 Minuten danach den Rathausmarkt erreichte.mel/dpa
Ironman Hamburg: Metallsplitter auf der Straße – Jetzt ermittel der Staatsschutz - WELT
Der Ironman Hamburg beschäftigt auch am Tag danach nicht nur die Triathlon-Szene. Weniger wegen der sportlichen Ergebnisse, sondern weil Frust und Entsetzen groß sind: Auf einem Teilabschnitt der Radstrecke lagen mehrere Metallsplitter.












