Ursprünglich war geplant, das Großbauprojekt Stuttgart 21 Ende 2026 in Betrieb zu nehmen. Nun wird die Eröffnung des Durchgangsbahnhofs abermals verschoben, auf Ende 2031. Das erfuhr der Tagesspiegel aus Bahnkreisen und Kreisen des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Zuerst berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). darüber. Die Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf „mit dem Projekt vertraute Personen“. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass man sich zu derartigen Spekulationen nicht äußere. „Die DB wird die Öffentlichkeit nach dem Stuttgart-21-Lenkungskreis Ende Juni über das neue Inbetriebnahmekonzept des Projekts informieren“. Die Sitzung des Lenkungskreises findet am 26. Juni statt.Laut der FAZ sei die erneute Verschiebung des Eröffnungstermins für das Milliardenprojekt Stuttgart 21 das Resultat einer umfassenden Revision, welche die neue Bahnchefin Evelyn Palla Ende des vergangenen Jahres angeschoben habe. Nun müsse die Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs wegen „drastischer Versäumnisse“ der zuständigen Projektgesellschaft der Deutschen Bahn um Jahre verschoben werden, heißt es in dem Bericht weiter.Nicht fertiggestellt werden kann das Projekt unter anderem, weil die Bahn die geplante digitale Zugsteuerung im neuen, an vielen Stellen unterirdisch verlaufenden Stuttgarter Bahnknoten nicht fertiggestellt bekommt. Für die Bahn ist das besonders problematisch, handelt es sich doch um ein deutschlandweites Pilotprojekt, um einen Bahnknoten komplett mit dem europäischen, digitalen Zugsteuerungssystem ETCS zu betreiben. Daneben gibt es aber auch Probleme mit der Notstromversorgung des neuen Tiefbahnhofs, erfuhr der Tagesspiegel aus mit dem Projekt vertrauten Kreisen. Laut der Zeitung wolle die Deutsche Bahn nun eine gestaffelte Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs vornehmen. Ende 2027 soll dies zu ersten Entlastungen für die Bahnkunden führen. (mit dpa)
Erst Ende 2031: Eröffnung von Stuttgart 21 verzögert sich erneut um Jahre
Die Erffönung des Durchgangsbahnhofs in Stuttgart wird erneut verschoben. Das erfuhr der Tagesspiegel.












