Stand: 08.06.2026 • 17:20 Uhr

Durch den Klimawandel gibt es mehr Trockenperioden mit Wassermangel. Dies ist auch für die Landwirtschaft ein Problem. Doch durch sparsame Bewässerungstechniken lässt sich Wasser sparen - und der Ertrag steigern.

Von Susanne Henn, SWR

An einem heißen Frühsommertag überprüft Landwirt Michael Kinzinger auf seinem Hof in Vaihingen an der Enz den Wasserstand des hauseigenen Beregnungssees. "Der See füllt sich zunächst über die Wintermonate mit Regenwasser", erzählt er. "Wir haben unsere Dächer von unserem Hof angeschlossen an eine Rohrleitung, die hier direkt in den See führt."

Statt - wie sonst üblich - das Regenwasser über Fallrohre Richtung Boden oder eine Regentonne zu leiten, gehen auf dem Kinzinger Berghof alle Rohre zu einer zentralen Sammelstelle, die dann in den See führt. Das ist die etwas größere Art der Regentonne. Neuneinhalb Meter tief, 2,3 Millionen Liter Wasser passen hinein.