Berlins WM 2026 beginnt mit einer Absage – und das ist eigentlich eine gute Nachricht.Auf der Straße des 17. Juni bleibt es leer. Keine Fanmeile, kein Massengedränge, kein erschöpfter Sicherheitsdienst vor dem Brandenburger Tor. Was das bedeutet: Die WM 2026 zieht in die Kieze, in Biergärten, in Kulturbars – und einmal sogar in eine Kirche. Wer jetzt die richtigen Orte kennt, erlebt Fußball in Berlin so gut wie selten.Die WM läuft vom 11. Juni bis 19. Juli. Deutschlands erstes Spiel steigt am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr in Houston. Der Gegner heißt Curaçao. Klingt nach Cocktailkarte, ist aber gefährlicher, als er aussieht. Dazu gleich mehr.
Fußball mit Kirchenorgel – das gibt es wirklich nur in Berlin
Stephan Graf von Bothmer begleitet ausgewählte WM-Spiele live an der Orgel der Zwölf-Apostel-Kirche. Kein Kommentator, keine Einblendungen, kein Jingle bei Tabellenstand – stattdessen reines musikalisches Drama. Ein Fehlpass wird zum Stummfilm. Ein Konter zur Apokalypse. Der Eintritt ist frei.Wer schon immer wissen wollte, wie sich ein VAR-Check in Moll anfühlt: Das ist die Gelegenheit.
Tribüne, LED-Wand, kostenlos: Das Astra macht Stadion
Das 11-Freunde-Quartier im Astra Kulturhaus ist der Ort für Menschen, die beim Einwurf über Raumaufteilung diskutieren können – und trotzdem laut jubeln. Alle Spiele zwischen 18 und 24 Uhr laufen auf einer großen LED-Leinwand. Es gibt feste Sitze und eine Tribüne. Eintritt kostenlos. Stadiongefühl ohne Bierdusche von hinten.















