Wahlen in Kosovo: Regierung bleibt, die Regierungskrise auch
Die Partei von Ministerpräsident Albin Kurti bleibt bei Kosovos vorgezogenen Wahlen erneut stärkste Kraft. Stabile Verhältnisse bringt das trotzdem nicht.
Albin Kurti bleibt, statt übergangsmäßig nun gewählt
Valdrin Xhemaj/Reuters
Kosovos politische Hängepartie geht weiter, trotz der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag. Zwar hat Ministerpräsident Albin Kurti mit seiner linksorientierten Reformpartei Vetëvendosje (VV) erneut klar gewonnen, doch für eine stabile Regierungsbildung reicht das Ergebnis nicht aus. Nach Auszählung der meisten Stimmen kommt VV auf rund 43 Prozent. Dahinter folgen die PDK (Demokratische Partei Kosovos) mit etwa 22 Prozent und die LDK (Demokratische Liga Kosovos) mit rund 18 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich gut 36 Prozent, deutlich unter früheren Urnengängen.











