Iran erklärt Angriffe auf Israel für beendet Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung Libanons Israel eine „schmerzhafte Antwort“ erteilt, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. „Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.“ Trump: Israel und Iran streben „sofortige Waffenruhe“ an Israel und Iran streben nach den Worten von US-Präsident Donald Trump eine „sofortige Waffenruhe“ an. Die abschließenden Verhandlungen über einen Frieden schritten voran, erklärt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. „Beide Seiten, Israel und Iran, streben eine sofortige Waffenruhe an! Die finalen Friedensverhandlungen laufen, sofern ihnen nicht Ignoranz oder Dummheit in die Quere kommen. Die Blockade bleibt bis zum Abschluss eines endgültigen Abkommens in vollem Umfang bestehen. Es sollte schnell gehen.“ Iran: Angriffe schüren Misstrauen in Verhandlungen mit USA Die iranische Führung bezweifelt, dass Israel seine Gegenangriffe nicht mit den USA abstimmt. Niemand glaube, dass Israel solche Angriffe ohne Koordination mit den Vereinigten Staaten durchführen könne, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai zu Reportern. Das schüre das Misstrauen in den Verhandlungen mit den USA. Libanon meldet israelische Angriffe im Süden des Landes Parallel zur jüngsten Eskalation mit Iran hat Israel seine Angriffe im benachbarten Libanon nach dortigen Angaben fortgesetzt. Die israelische Luftwaffe habe dort mehrere Orte im Süden bombardiert, berichtete die Staatsagentur NNA. Im Umfeld der Stadt Nabatija seien dabei mindestens vier Menschen getötet worden. Israel greife die Stadt auch mit Artillerie an. Zudem rückten israelische Bodentruppen mit Maschinengewehren im Süden vor. Auch der Hizbullah-Sender Al-Manar berichtete von neuen israelischen Angriffen auf etwa ein Dutzend Orte im Südlibanon. Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Trump fordert von Israel und Iran, die gegenseitigen Angriffe einzustellenUS-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Vergeltungsschläge zwischen Iran und Israel gefordert. „Israel und Iran müssen sofort aufhören zu ‚schießen‘“, schrieb Trump am frühen Montagmorgen auf Truth Social.US-Medien berichten, dass Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Sonntag in einem Telefonat dazu aufgefordert haben soll, von einem Vergeltungsschlag gegen Iran abzusehen.Iran meldet weitere Angriffe in verschiedenen Landesteilen Iran meldet weitere Angriffe in verschiedenen Landesteilen. In der Provinz Hamdan im Nordwesten habe es am Vormittag einen Angriff gegeben, berichtete die Agentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht. Im Süden Teherans seien Explosionen zu hören gewesen, meldete die Nachrichtenagentur Nour-News. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, unterirdische Parkhäuser würden als Schutzräume vorbereitet. Bereits zuvor hatten iranische Medien von Explosionsgeräuschen und aktivierter Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran berichtet.Spekulationen in sozialen Netzwerken über einen Angriff auf den Flughafen der Metropole Schiras wurden in einem Bericht der Agentur Mehr zurückgewiesen. Der Flughafen stellte am Vormittag den Betrieb auf weiteres ein, berichtete Tasnim. Iran feuert wieder Raketen auf Israel In Israel gab es nach erneutem Raketenbeschuss aus Iran am Vormittag wieder Alarm. In vielen Orten im Zentrum und im Norden des Landes waren die Einwohner aufgerufen, sich in Schutzräume zu begeben. Inzwischen durften die Menschen diese wieder verlassen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.Iranischen Angaben zufolge wurden dabei auch Ziele in Haifa ins Visier genommen. Nach Angriffen auf petrochemische Anlagen im eigenen Land hätten die Revolutionsgarden „ähnliche Anlagen“ in der israelischen Küstenstadt angegriffen, teilten die Streitkräfte mit. Eine Stellungnahme von israelischer Seite liegt bisher nicht vor.Iran droht mit Schließung weiterer MeerengeNachdem die Huthi-Miliz im Jemen erstmals seit Monaten eine Rakete auf Israel abgefeuert hat, droht Iran damit, dass der jemenitische Verbündete den Schiffsverkehr in der Meerenge Bab al-Mandab einschränken könnte. Die Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden. Ein Berater des Obersten Führers, Ali Akbar Velayati, schrieb auf der Plattform X, Irans Angriffe auf Israel seien nur „das erste Glied in der Kette unserer Antworten“. Der „Feind”, gemeint sind Israel und die USA, habe die Wahl: „Stoppt entweder das Draufgängertum oder tretet in eine neue Gleichung ein, in der beide Meerengen unter den Rahmen der disziplinierenden Abschreckung fallen.“ Iran sei gemeinsam mit seinen Verbündeten in der Lage, beide Meerengen zu schließen. Huthi-Miliz beansprucht Angriff auf Israel für sichDie mit Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat erstmals seit Wochen wieder einen Angriff auf Israel für sich beansprucht. Sie habe mehrere Raketen auf Israel gefeuert, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Es ist der erste direkte Angriff der Huthi auf Israel seit Monaten. Israels Militär hatte am frühen Morgen mitgeteilt, dass eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden sei. Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Die Huthi haben im laufenden Irankrieg Angriffe mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf Israel für sich beansprucht.Die Huthi-Miliz im Jemen ist neben der Hizbullah in Libanon der wichtigste nicht staatliche Verbündete des Irans. Sie hatte im aktuellen Krieg die „volle und unerschütterliche Solidarität“ mit Teheran angekündigt. Huthi-Funktionäre verbreiteten heute die iranische Strategie von einer „gemeinsamen Front“ gegen die USA und Israel als einzig mögliche Wahl für die Miliz. Miliz im Irak droht mit neuen Angriffen auf US-Stützpunkte Die von Iran unterstützte Miliz Kataib Hizbullah im Irak hat mit neuen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region gedroht. Sie werde Angriffe durchführen, wenn die USA sich direkt an der neuen Eskalation zwischen Iran und Israel beteiligten, teilte die Miliz in der Nacht mit. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die in unterschiedlichem Maß von Iran unterstützt werden. Seit Beginn des Irankriegs haben diese Hunderte Angriffe auf Ziele in der Region für sich beansprucht, darunter auf US-Einrichtungen und auf Ziele kurdischer Gruppen. Die Kurden zählen in Iran zu den wichtigsten oppositionellen Gruppen und sind in der Region teils mit den USA verbündet. Im Irak haben einige Milizen nach Druck der USA angekündigt, ihre Waffen unter staatliche Kontrolle zu stellen. Kataib Hizbullah, eine der mächtigsten mit Teheran verbündeten Milizen, lehnt dies aber weiterhin ab. Israel: Luftwaffe hat Petrochemieanlage in Iran attackiert Israel hat bei seinen Angriffen auf Iran nach eigenen Angaben mit seiner Luftwaffe eine Petrochemieanlage im Süden der Islamischen Republik angegriffen. Laut Militär sind dort mehrere Ziele attackiert worden. Von iranischer Seite wurde der Angriff bestätigt. Die petrochemische Anlage Karun nahe der südwestlichen Stadt Bandar-e-Mahschahr sei bei einem israelischen Angriff getroffen und beschädigt worden, teilten die Behörden der Provinz Chusestan laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars mit. Sabrina FrangosSaudi-Arabien gibt Entwarnung für Region nahe RiadSaudi-Arabiens Zivilschutz hat vor möglichen Angriffen nahe der Hauptstadt Riad gewarnt und bald darauf wieder Entwarnung gegeben. Die Gefahr in al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt sei vorüber, teilte der Zivilschutz heute mit. Kurz zuvor hatte die Behörde eine entsprechende Warnung verschickt und Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben und sich zu Hause etwa von Fenstern fernzuhalten. Hintergründe nannte die Behörde nicht. Al-Chardsch liegt südöstlich der Hauptstadt Riad. Hier befindet sich unter anderem der wichtige US-Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan. Der Stützpunkt wurde wie die wichtigen Ölfelder im Osten des Landes bereits mehrfach im Irankrieg angegriffen. Im Königreich sind jüngsten Berichten zufolge etwa 2.700 US-Soldaten stationiert. Sabrina FrangosNeuer Raketenbeschuss aus Iran auf IsraelIn mehreren Gegenden Israels haben nach neuem iranischem Raketenbeschuss am Morgen die Warnsirenen geheult. Unter anderem im Zentrum und Süden des Landes gab es Raketenalarm. Etliche Menschen mussten abermals Schutz in Bunkern vor dem Angriff suchen. Zuvor hatten sie eine Warnung per Handy erhalten. „Die Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen“, teilte das israelische Militär mit. Sabrina FrangosIsraels Militär meldet Rakete aus dem JemenNach Angaben des israelischen Militärs ist eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Gefahr abzufangen, teilte das Militär am frühen Morgen auf Telegram weiter mit. Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Später teilte das Militär mit, dass die Menschen die Bunker wieder verlassen könnten.Im Jemen operiert die von Iran unterstützte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte in der Vergangenheit „volle und unerschütterliche Solidarität“ mit Teheran angekündigt. Immer wieder wird befürchtet, die Miliz werde sich in den Irankrieg einmischen. Sabrina FrangosArmee: Israels Luftwaffe greift militärische Ziele im Westen und Zentrum des Iran anIsrael hat als Reaktion auf neue iranische Raketenangriffe seinerseits Ziele in Iran attackiert. Die israelische Luftwaffe habe vor kurzem „militärische Ziele des iranischen Terrorregimes im Westen und im Zentrum Irans angegriffen“, erklärte die israelische Armee am Montag im Onlinedienst Telegram. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran sowie in den Städten Täbris und Isfahan. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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