Große Anerkennung für investigative Recherche der taz: Die Jury des Wächterpreises 2026 hat eine Reportage des taz-Redakteurs Jost Maurin nominiert. Der Wächterpreis ist die wichtigste Auszeichnung der Zeitungsbranche für investigativen Journalismus in Deutschland. Mit ihm werden Reporter:innen geehrt, die Missstände aufdecken.Maurins nominierter Beitrag „Bauer sucht Entschädigung“ erzählt die Geschichte eines ehemaligen Landwirts aus Niedersachsen. Seine Familie kämpfte darum, dass seine Parkinsonerkrankung als Folge jahrzehntelangen Pestizidkontakts anerkannt wird. Die Recherche zeigt, wie schwer Betroffene Leistungen der Unfallversicherung erhielten – und wie Interessenverbände gegen weitergehende Anerkennungen lobbyierten. Der Text erschien am 5. April 2025 in der wochentaz.Die Jury nominierte insgesamt sechs Beiträge. Vergeben wird der Wächterpreis vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) im Auftrag der Stiftung Freiheit der Presse. Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2026 in Berlin statt.Neben Maurin wurden Bastian Berbner („Die Zeit“) und Leonie Feuerbach („Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“) in der Kategorie „Der Wächterpreis“ nominiert. Für „Das Wächterpreis-Stipendium“ stehen Benedikt Dietsch („Flip“), Alexander Spöri („Abendzeitung München“) und Erik Westermann („Braunschweiger Zeitung“) auf der Shortlist.Der Wächterpreis ist mit insgesamt 16.000 Euro dotiert.Mehr Texte von Jost Maurin lesen Sie jederzeit hier. Aber erstmal drücken wir die Daumen.
Jost Maurin für Wächterpreis nominiert
Ein taz-Text über Parkinson durch Pestizide steht auf der Shortlist. Der Preis ist die wichtigste Auszeichnung für investigativen Zeitungsjournalismus









