PfadnavigationHomeRegionalesHamburgStern-Preis für Reportage über ein Camp für HäftlingskinderStand: 22:15 UhrLesedauer: 2 MinutenFür seine Reportage «Du bist wie ein Vater für mich. Nicht so ein Arsch wie mein letzter» ist der Journalist Philipp Daum («Zeit») mit dem «Egon Erwin Kisch-Preis» ausgezeichnet worden.Quelle: Christian Charisius/dpaEin Abenteuercamp für besondere Jugendliche, ein Land im Krieg, ein großer Justizirrtum und gleich zwei Blicke in die Welt der Psychiatrie: Diese Geschichten gewinnen den Stern-Preis 2026.Für seine Reportage «Du bist wie ein Vater für mich. Nicht so ein Arsch wie mein letzter» ist der Journalist Philipp Daum («Zeit») mit dem «Egon Erwin Kisch-Preis» ausgezeichnet worden. Er nahm den Stern-Preis am Abend in Hamburg entgegen.Neun Tage lang begleitete Daum als Betreuer ein Abenteuercamp für Kinder von Eltern, die im Gefängnis sitzen. «Die Jugendlichen wissen, dass er seine Erlebnisse und ihre Geschichten mitschreibt. Er erwirbt ihr Vertrauen und wahrt dennoch Distanz», begründete die Jury ihre Entscheidung.In der Kategorie «Dokumentation» gewann Katrin Wegner mit ihrer Serie «Akutstation Psychiatrie» (ARD-Mediathek). Mehrere Wochen verbrachte die Autorin in einer psychiatrischen Klinik in Hessen, oft bis zu zehn Stunden am Tag. «Sie taucht ab in Beobachtungen und lange Gespräche, allein, ohne Kamerateam», heißt es in der Begründung der Jury. So sei ihr «eine Nahaufnahme von seltener Eindringlichkeit» gelungen.«Vom Gerichtsberichterstatter zum Investigativreporter»In der Kategorie «Lokal» gewann Journalist Erik Westermann mit einer Recherche für die «Braunschweiger Zeitung» in Kooperation mit «Der Spiegel»
Stern-Preis für Reportage über ein Camp für Häftlingskinder - WELT
Ein Abenteuercamp für besondere Jugendliche, ein Land im Krieg, ein großer Justizirrtum und gleich zwei Blicke in die Welt der Psychiatrie: Diese Geschichten gewinnen den Stern-Preis 2026.






