Die Apokalypse hat begonnen. Und schuld ist der „EPS“. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich der Eichenprozessionsspinner. Die Raupen dieses Nachtfalters breiten sich in der Hauptstadt aufgrund des warmen Wetters massiv aus, sorgen für gesperrte Sportplätze, Grillwiesen, Spazierwege und juckende Haut. Zu Tausenden hängen sie an Bäumen, wandern in geschlossenen Formationen über Wege, „erobern“ Mülleimer und Autoreifen.
In einer Prozession ziehen die Raupen über einen Waldweg in der Königsheide.
© Paul Zinken/Berliner Zeitung
In vielen Bezirken sind die Plagegeister anzutreffen. Mit erheblichen Folgen für die Allgemeinheit. Im Plänterwald oder im Görlitzer Park sind Grünflächen und Wege bereits gesperrt. Besonders betroffen sind der Volkspark Jungfernheide und die angrenzenden Wohngebiete. Dort sind die Raupen sogar an zahlreichen Hauswänden unterwegs. „Viele Bürger haben Angst, das Haus zu verlassen“, sagt Klaus Bendke (63). Die „Viecher“ seien schließlich nicht ungefährlich.
Eine konzertierte Aktion wird gefordert













