Sina Scherer hat „Lost Girls“ 2021 gegründet – aus Frust darüber, auf queeren Events immer nur von schwulen Männern umgeben zu sein. Lange hat sie die Pop-up-Partys für Flinta*, ein Akronym für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans- und agender Personen, nebenbei organisiert, 2024 hat sie sich damit selbständig gemacht. Nun plant sie, gemeinsam mit Ricarda Hofmann vom Podcast „Busenfreundin“ und Silke Völling das erste Wiesn-Event und rechnet am 21. September mit mehr als 500 queeren Frauen im Mittelschiff der Bräurosl. Die SZ hat mit der 48-Jährigen darüber gesprochen, warum es ein solches Format braucht.