Die Finanzaufsicht Bafin prüft den Konzernabschluss der ​Dekabank für das Jahr 2024. Es gebe konkrete ‌Anhaltspunkte dafür, dass das zur Sparkassengruppe gehörende Institut gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen habe, teilte die Behörde am Montag mit.„Die Bank hat ​im Konzernabschluss Steuererstattungsansprüche gegen die Finanzverwaltung aus Kapitalertragsteuer in ⁠Höhe ⁠von insgesamt 478 Millionen Euro bilanziert, die in Bezug zu Aktienhandelsgeschäften über den Dividendenstichtag ‌aus den Jahren 2013 bis ​2018 ‌stehen und deren Anrechnung durch die Finanzverwaltung versagt wurde“, so die Finanzaufsicht.

Die Bafin habe konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Bank fälschlicherweise ‌davon ausgegangen sei, dass eine Anerkennung durch die Finanzverwaltung überwiegend wahrscheinlich ‌sei, hieß es in ​der ‌Mitteilung der Behörde. Das ‌Ergebnis ​der Untersuchung soll nach Abschluss veröffentlicht werden.