Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 vor der Küste der Philippinen sind nach Behördenangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei sprach von mindestens drei Toten. Der Katastrophenschutz nannte vorläufig möglicherweise acht Tote, die Zahl müsse noch überprüft werden.

Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) hielt eine Warnung für Küstenregionen zunächst aufrecht. Kurz nach dem Beben habe die Behörde in sechs Gebieten Flutwellen von bis zu 1,4 Meter registriert.Kleine Flutwellen in IndonesienAuch in östlichen Teilen Indonesiens, wo die Erdstöße ebenfalls zu spüren waren, registrierte die Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) an mehreren Messstationen kleine Tsunamiwellen. Der Meeresspiegel sei nur leicht angestiegen. Inzwischen wurde auch dort die Tsunamiwarnung aufgehoben.

Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst unklar. Auf Videos, die in sozialen Medien verbreitet wurden, waren teilweise eingestürzte Gebäude auf Mindanao zu sehen.Präsident Ferdinand Marcos kündigte rasche Hilfsmaßnahmen an. Angaben über größere Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Philippinen und Indonesien liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer seismisch hochaktiven Zone, in der es häufig zu Erdbeben kommt.