Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftItalien? No grazie: Meine enttäuschte Liebe zum schönsten Land der Welt © [M] TSP/Bettina Seuffert, Material: unsplash/Joshua Earle, magnific (2) Tagesspiegel Plus Schlimme Strände, Wanzen im Hotel – und nicht mal auf den Espresso ist noch Verlass: Nach mehreren Ferienpleiten mag unser Autor Bella Italia nur noch aus der Ferne. Von Frank Lorentz Stand: heute, 06:45 UhrGenua, vergangenes Jahr im Oktober. Sieben Uhr morgens, strömender Regen. Noch nicht hell draußen, aber auch nicht mehr dunkel – graues Zwielicht. Wir saßen zu viert im Auto plus Hund, kamen aus Ligurien und waren auf dem Heimweg. Er führte durch Genua. Stadtautobahn. Ein labyrinthisches Gewirr an zweispurigen, kurvigen Straßen in unterschiedlichen Höhenlagen. Etwa alle hundert Meter ein Tunnel. Auf der rechten Spur: ein Lkw hinter dem anderen, brüllend laut. Keine Kriechspur, nicht der schmalste Streifen, um auszuweichen. Die Scheibenwischer schleuderten mit Höchstgeschwindigkeit Hektoliter an Wasser zur Seite. An den Leitplanken in jeder engen Kurve: hektisch blinkende gelbe Warnlichter. Wieder und wieder. Und wieder und wieder. Es war, als führen wir im Kreis, im untersten Höllenkreis.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Italien? No grazie: Meine enttäuschte Liebe zum schönsten Land der Welt
Schlimme Strände, Wanzen im Hotel – und nicht mal auf den Espresso ist noch Verlass: Nach mehreren Ferienpleiten mag unser Autor Bella Italia nur noch aus der Ferne.










